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Aktuelles zur HZV

Aktuelle Neuigkeiten rund um die HZV-Verträge

Jetzt neu ---- die e-Statistik!!!

Kennen Sie schon die neue e-Statistik in Ihrem Arztportal?

Für alle die, die das Arztportal bereits nutzen, um auf seine Abrechnungsnachweise oder Infobriefe zurückzugreifen, gibt es nun etwas Neues - die e-Statistik. Sie ist eine übersichtliche Auswertung zu vertragsspezifischen und vertragsübergreifenden Kennzahlen in elektronischer Form.
So können die Nutzer beispielsweise Honorarsummen und Behandlungsfallwerte ihrer HZV-Verträge auf einen Blick einsehen. Diese neue Statistik wird für den an den HZV-Verträgen teilnehmenden Arzt für jedes Abrechnungsquartal individuell erstellt und ist im Bereich der vertraulichen Dokumente im Arztportal zum Download als PDF zu finden. Wer sich also unter www.arztportal.net bereits angemeldet  und sich für das gesicherte mTan-Verfahren für den Bereich der vertraulichen Dokumente registriert hat, erhält künftig neben dem e-Abrechnungsnachweis und den e-Infobriefen nun auch die e-Statistik.  

Alle vertraulichen Dokumente stehen dem Nutzer für 24 Monate im Arztportal zum Download zur Verfügung und kann jederzeit einfach und komfortabel digital abgerufen und archiviert werden. Zudem erhält man alle Informationen deutlich schneller und sicherer als per Briefpost - ein gutes Argument für die Nutzung des Arztportals!

Aufnahme der Impfziffer für Herpes zoster in die Ziffernkränze ab 01.10.2019

Herpes zoster-Impfungen nicht mehr über KVWL abrechnen

Zum 01.10.2019 wurden die Impfziffern 89128A, 89128B, 89129A und 89129B in die HZV-Ziffernkränze der HZV-Verträge mit aufgenommen.
Ab diesem Zeitpunkt ist eine Abrechnung dieser Leistungen über die KVWL nicht mehr zulässig.

Wie wird die Chronikerpauschale ab dem 01.07.2019 im TK und EK HZV-Vertrag abgerechnet?

TK HZV-Vertrag ab dem 01.07.2019

Dem sehr guten Verhandlungsergebnis entsprechend, werden in einer Interimsphase ab dem 01.07.2019 bis einschließlich 31.12.2019 die Leistungen P3 und P4 zu einer „neuen“ P3 (Besondere Betreuungspauschale für die Behandlung eines Patienten mit chronischer Erkrankung bei kontinuierlichem Betreuungsaufwand) mit einer Vergütung von 25,00 EUR zusammengefasst. Die übrigen Leistungen gelten natürlich unverändert fort.

In Ihrer Vertragssoftware (Version Q3/19) wird die bisherige Einschränkung auf bestimmte Krankheitsbilder bei der Dokumentation der 0003 nicht mehr hinterlegt sein. Um möglichen Nachdokumentationsaufwand in den Praxen zu vermeiden und um einem deutlich weiter gefassten neuen Chronikerbegriff Rechnung zu tragen, bitten wir Sie, ab dem 01.07.2019 (3. Quartal 2019) bei der Behandlung jedes Patienten mit chronischer Erkrankung und kontinuierlichem Betreuungsaufwand nach Leistungserbringung die Ziffer 0003 zu dokumentieren und abzurechnen.

EK HZV-Vertrag ab dem 01.07.2019

Im EK-HZV-Vertrag werden im Sinne einer Vereinheitlichung des Chronikerbegriffs die gleichen Änderungen im Rahmen einer Interimsvereinbarung ab dem 01.07.2019 greifen. Zwar konnte die Verhandlung mit den Ersatzkassen noch nicht abgeschlossen werden, um möglichen Nachdokumentationsaufwand in den Praxen zu vermeiden, bitten wir Sie aber auch hier ab dem 01.07.2019 (3. Quartal 2019) bei der Behandlung jedes Patienten mit chronischer Erkrankung und kontinuierlichem Betreuungsaufwand nach Leistungserbringung die Ziffer 0003 zu dokumentieren. Da die Dokumentation der 0003 im EK-HZV-Vertrag durch Ihr AIS in Quartal 3/2019 nur eingeschränkt bei bestimmten Krankheitsbildern möglich ist, bitten wir Sie etwaige Fehlerhinweise bei der Dokumentation zu ignorieren und die Abrechnung des Quartals 3/2019 gegenüber dem HÄVG Rechenzentrum erst nach Einspielung des Softwareupdates für Quartal 4/2019 durchzuführen.

Chronikerdefinition in der HZV nach Vertragsanpassung

Die neue Chronikerdefinition gilt für IKK classic, GWQ, EK, TK und BKK (Schiedsverträge)

Eine Erkrankung gilt gem. Anlage 3 des HZV-Vertrages als chronisch, wenn mindestens eines der nachfolgenden Merkmale vorliegt.
a) Es liegt eine Pflegebedürftigkeit des Pflegegrades 3,4 oder 5 nach dem zweiten Kapitel SGB XI vor.
b) Es liegt ein Grad der Behinderung/Schädigungsfolgen bzw. eine Minderung der Erwerbsfähigkeit von mindestens 60 % vor.
c) Es ist eine kontinuierliche medizinische Versorgung (ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung, Arzneimitteltherapie, Behandlungspflege, Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln) erforderlich, ohne die  nach ärztlicher Einschätzung eine erhebliche Verschlimmerung, eine Verminderung der Lebenserwartung oder eine nicht nur vorübergehende Beeinträchtigung der Lebensqualität durch die aufgrund der  Krankheit verursachte Gesundheitsstörung zu erwarten ist.

 

Hier finden Sie alle wichtigen Fragen zu den HZV-Verträgen

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