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NRW-Gesundheitsminister Laumann würdigt Einsatz der Hausärztinnen und Hausärzte

In ihren Praxen haben sie in den zurückliegenden zweieinhalb Jahren einen Kraftakt geschafft: Sie haben unter zum Teil schwierigsten Bedingungen die Versorgung ihrer Patienten gesichert, die Impfkampagne geschultert und der Corona-Pandemie die Stirn geboten. Am Wochenende hatten die Hausärztinnen und Hausärzte der Region nun Gelegenheit, erstmals nach langer Zwangspause wieder zum persönlichen Austausch zusammenzukommen. Beim großen Hausärztetag des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe im Kongresszentrum Dortmund nutzten mehr als 300 Gäste diese Gelegenheit, brachten sich bei medizinischen Fortbildungen auf den neusten Stand, tauschten sich bei politischen Diskussionsveranstaltungen aus, informierten sich auf einer Fachausstellung zum Gesundheitswesen über aktuelle Entwicklungen und genossen ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. „Endlich wieder live mit den Kollegen ins Gespräch kommen zu können, hat uns allen ungemein gutgetan“, so das Resümee von Anke Richter-Scheer, 1. Vorsitzende des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe.

„Das Impfen wird im Herbst wieder auf uns zukommen“ Hausärztetag Gesellschaftsabend 2022Nutzten den Gesellschaftsabend im Signal Iduna Park für einen Austausch über aktuelle berufspolitische Fragen (v.l.): NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, Anke Richter-Scheer (1. Vorsitzende des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe), Dr. Norbert Hartmann (ehemaliger Vorsitzender des Landesverbandes), Claudia Diermann (Geschäftsführerin Hausärztliche Service- und Wirtschaftsgesellschaft mbH des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe) und Michael Niesen (2. Vorsitzender des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe). (Foto: Thomas Hauss/Hausärzteverband Westfalen-Lippe)

Festlicher Höhepunkt war dabei der Gesellschaftsabend für Vertreterinnen und Vertreter aus Verband, Politik, Gesundheitswesen und Wissenschaft, zu dem der Hausärzteverband Westfalen-Lippe am Freitagabend in die VIP-Lounge des Signal Iduna Parks geladen hatte. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann würdigte in seinem Grußwort den Einsatz der Hausärztinnen und Hausärzte und zeigte sich vorsichtig optimistisch, was den bevorstehenden Herbst angeht. Man habe jetzt eine andere Situation als in den beiden Vorjahren, da die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger mittlerweile viel über das Virus wisse und sich dementsprechend verhalte. „Das Impfen wird im Herbst wieder auf uns zukommen. Ich hoffe sehr, dass wir klare und zeitnahe Empfehlungen der STIKO bekommen“, so Laumann. Mit Blick auf das antivirale Medikament Paxlovid unterstrich er, dass es „auf jeden Fall ärztlich verschrieben werden sollte, bevor es eingenommen wird“.

Praktische Tipps und Handlungsempfehlungen zum Thema Paxlovid und Co. hielt der Hausärztetag für die Teilnehmer dann am Samstag bereit: Beim „Expertentalk Covid 19“ informierte Prof. Dr. Carsten Watzl, Leiter des Forschungsbereichs Immunologie am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund, über antivirale Arzneimittel und Long Covid. Doch nicht nur Corona stand im Fokus des dreitägigen Kongresses, auch Themen wie die Digitalisierung im Gesundheitswesen, ein Update Allgemeinmedizin, ein Sonografie-Workshop und Fortbildungen speziell für Medizinische Fachangestellte kamen bei den Besuchern sehr gut an. Beim Verbandstalk live stellte sich der Vorstand des Landesverbandes den Fragen der Mitglieder und Gäste und beim berufspolitischen Frühstück am Samstagvormittag gab es ebenfalls Gelegenheit, sich über die aktuellen Herausforderungen in der hausärztlichen Versorgung auszutauschen.

Nachwuchsinitiative: „Wir wollen Lust machen auf den Hausarztberuf“

Den Auftakt des Hausärztetages hatte der Hausärzteverband Westfalen-Lippe traditionell dem medizinischen Nachwuchs gewidmet: Bei der kostenlosen Nachwuchsinitiative Allgemeinmedizin am Donnerstagabend standen Erfahrungsberichte aus der Praxis und Tipps rund um die Niederlassung im Zentrum. „Mit diesem Format wollen wir neugierig machen und Lust auf den Hausarztberuf“, sagt Anke Richter-Scheer. „Denn nur wenn es uns gelingt, hausärztlichen Nachwuchs zu gewinnen, können wir die Versorgung der Menschen in der Region auch in Zukunft sicherstellen.“

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