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Ab Dienstag (6. April 2021) werden nun endlich auch die ersten Vertragsarztpraxen in Westfalen-Lippe in die Impfungen gegen das Coronavirus einsteigen. „Die Ärzte und medizinischen Fachkräfte in den Impfzentren haben in den vergangenen zwei Monaten großartige Arbeit geleistet. Noch mehr Tempo bei der Impfkampagne werden wir aber nur erzielen können, wenn wir in der Fläche in den Praxen impfen. Die niedergelassenen Ärzte haben hier schon vor Wochen ihre Bereitschaft signalisiert“, sagt Dr. Dirk Spelmeyer, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL). Dass nach den Osterfeiertagen Haus- und Fachärzte in Westfalen-Lippe die ersten Impfungen setzen können, sei aus seiner Sicht ein längst überfälliger Schritt. Auch wenn der Impf-stoff in den ersten Aprilwochen noch sehr begrenzt verfügbar sein wird, ist die Miteinbeziehung der Praxen ein wichtiges Signal für die Bürgerinnen und Bürger.

Der Corona Impfstart in den Hausarztpraxen ist derzeit in aller Munde und bestimmt ebenso in Ihrer Praxis ein großes Thema. Auch Sie werden sich fragen, wie Sie in der Praxis die Patientenanfragen steuern und unangemeldete Vorstellungen verhindern können.

Der Hausärzteverband Westfalen-Lippe e. V. hat mit Firma Geiger und Firma Mednet zwei Kooperationspartner gefunden, die ein Terminbuchungs- bzw. -anfragesystem zum Vorzugspreis für Verbandsmitglieder anbieten.

Das Impfen gegen COVID-19 in den Hausarztpraxen wird nach Ostern flächendeckend beginnen, zunächst allerdings mit einem stark limitierten Kontingent an Impfstoff.

"Das ist zwar sicherlich am Anfang nur ein Tropfen auf den heißen Stein, aber immerhin, wir beginnen", so Anke Richter-Scheer, 1. Vorsitzende des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe, im aktuellen Mitgliederrundschreiben des Landesverbandes.

Der Impferlass des NRW-Gesundheitsministeriums wirft bei vielen Kolleginnen und Kollegen aber auch Fragen zur Umsetzung auf. Der Hausärzteverband Westfalen-Lippe möchte die Praxen hier unterstützen und hat in der 13. Kalenderwoche zu drei Informationsverstaltungen "Corona-Imfpung in der Hausarztpraxis: Was ist zu tun?" eingeladen.

Neben einer ausführlichen Präsentation durch Anke Richter-Scheer, 1. Vorsitzende des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe, konnten die teilnehmenden Hausärztinnen, Hausärzte, MFA und VERAH® ihre Fragen stellen. Praxisnahe Antworten gaben neben Anke Richter-Scheer, die stellvertretenden Vorsitzenden Michael Niesen und Dr. Jens Grothues.

Die Aufzeichnung der Videokonferenz finden Sie im mitgliedergeschützen Bereich. Bitte melden Sie sich zunächst an, um den Link zu erreichen.

Link zur Aufzeichnung der Videokonferenz im mitgliedergeschützen Bereich

In Deutschland existieren große regionale Unterschiede in Bezug auf die Verordnungshäufigkeit von Antibiotika in der ambulanten Praxis. In manchen Landkreisen werden pro EinwohnerIn fünfmal so viele Antibiotika verordnet wie in anderen.

Die Universität Bremen und das Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie Bremen (BIPS) Allgemeinmedizin Fotolia 97218356 XXL führen derzeit im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) eine Studie zu diesen regionalen Unterschieden in der Antibiotika-Verordnung und deren möglichen Ursachen durch.

 

Im Kreis Gelsenkirchen werden vergleichsweise häufig Antibiotika verordnet. Die Uni Bremen und das Leibniz-Institut würden deshalb mit Hausärztinnen und Hausärzten vor Ort gerne kurze telefonische Interviews durchführen (Dauer: maximal 45 Minuten), um die regionalen Einflüsse zu untersuchen, die zu den Unterschieden in der Verordnung von Antibiotika beitragen könnten. Dafür erhalten die teilnehmenden ÄrztInnen eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 75 Euro.

Das Projekt findet unter der Leitung von Prof. Dr. Ulrike Haug (Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS) und Prof. Dr. Benjamin Schüz (Institut für Public Health und Pflegeforschung, Universität Bremen) statt. Prof. Dr. Benjamin Schüz ist auch Ansprechpartner für Nachfragen, er ist erreichbar unter Telefon: 0421/218 68831 und per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Persönliche Treffen und Diskussionsrunden unter Kolleginnen und Kollegen sind in Zeiten der Coronapandemie schwierig bis gar nicht umsetzbar. Der Redebedarf ist aber gerade angesichts der immer neuen Herausforderungen für die Teams in den Hausarztpraxen groß. Daher hat der Hausärzteverband Westfalen-Lippe im Rahmen seines ersten Fortbildungskongresses digital am Wochenende auch erstmals einen „Verbandstalk live“ organisiert. Eine Stunde lang stellte sich am Samstag, 6. März, der Vorstand des Landesverbandes – Anke Richter-Scheer (1. Vorsitzende), Michael Niesen (2. Vorsitzender), Dr. Jens Grothues (3. Vorsitzender) und Lars Rettstadt (Sprecher der Delegiertenversammlung) via Livestream den Fragen der Moderatorin Daniela Thamm und der zugeschalteten Mitglieder und Fortbildungsteilnehmer. Für die Online-Sprechstunde hatte sich der große Seminarraum der Geschäftsstelle des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe in Unna eigens in ein Filmstudio verwandelt.

Brauchen wir im 21. Jahrhundert immer noch einen besonderen „Frauentag“? Sind Frauen in unserer Gesellschaft nicht längst emanzipiert und gleichberechtigt? Agnes Rauter-Ullrich, Vorsitzende des Forums Hausärztinnen im Hausärzteverband Westfalen-Lippe, wendet sich anlässlich des heutigen Weltfrauentages an alle Hausärztinnen in Westfalen-Lippe und erklärt, warum dieser Tag ihrer Meinung nach noch immer und gerade jetzt bedeutsam ist und lädt zur Mitarbeit im Forum Hausärztinnen ein.

Es gibt viele Gründe für eine Mitgliedschaft im Hausärzteverband Westfalen-Lippe. Im Video "Gemeinsam stark im Hausärzteverband Westfalen-Lippe" kommen die Hausärzte Katja Köhler aus Schmallenberg im Sauerland, Manfred Michael Nickertz aus Kamen und Tobias Samusch aus Soest zu Wort und erzählen, warum, sie Mitglied geworden sind, warum es wichtig ist, sich im Berufsverband zu engagieren und nennen konkrete Beispiele, warum sich eine Mitgliedschaft lohnt. 

"Als Hausarzt sind sie nah dran am Menschen. Und genau da wissen wir, was die Medizin von morgen braucht. Und wenn wir uns nicht einbringen über den Verband, dann passiert genau das, dass am Ende der Patient vor Ort, Leute wie Sie und ich keine gute Medizin haben. Und dafür müssen wir einstehen. Für Qualität an der Basis können letztendlich nur die Hausärzte sorgen", sagt Tobias Samusch. Manfred Michael Nickertz ist sich sicher, dass ein Verband immer nur so stark ist, wie seine Mitglieder, Für Katja Köhler ist ein Engagement im Berufsverband auch ein wichtiges Mittel, um den Nachwuchs zu fördern und damit den Berufsstand zu sichern: "Der Hausarzt ist zentral, damit der Mensch sich glücklich fühlen kann. Und damit wir letztendlich auch von der Gesellschaft und von den Politikern endlich mal gewertschätzt werden, müssen wir uns im Berufsverband engagieren. Und damit wir auch unser unser Berufsbild am Leben erhalten und das einfach auch publik machen, wie wichtig wir eigentlich für den _ für die Patienten oder für die Menschen sind. Das hat man ja auch in der Corona-Epidemie gesehen: Ohne Hausarzt wäre ganz schnell alles zusammengekracht."

Sie wollen mehr über den Hausärzteverband Westfalen-Lippe erfahren? Dann schauen Sie unser neues Video "Gemeinsam stark im Hausärzteverband Westfalen-Lippe" an.

Gemeinsam stark im Hausärzteverband Westfalen-Lippe

 

Der Hausärzteverband Westfalen-Lippe sieht die Hausärztinnen und Hausärzte gerüstet, Impfungen gegen das Coronavirus in den Hausarztpraxen zu übernehmen. „Die wichtigste Voraussetzung dafür – ausreichend Impfstoff – wird aller Voraussicht nach im März und April erfüllt sein. Ist das in Kombination mit einem koordinierten Priorisierungs- und Einbestellungssystem durch das Land gegeben, könnten Hausarztpraxen spätestens Anfang des 2. Quartals in den Impfprozess einsteigen“, erklärt Anke Richter-Scheer, 1. Vorsitzende des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe.

Es gibt viele Gründe, am Hausarztprogramm, auch Hausarztzentrierte Versorgung (HZV) genannt, teilzunehmen. Im Video "Gute Gründe für die HZV" kommen Lars Rettstadt, Hausarzt aus Dortmund, Melanie Vollmer, MFA & VERAH aus Delbrück, Christiane Skibak, MFA & VERAH aus Hamm sowie Nina Kuhfuß

Praxismanagerin aus Bottrop zu Wort und erzählen von ihren Erfahrungen mit der HZV und liefern schlagende Argemente, warum sich eine Teilnahme lohnt.  In der Praxis Gaber in Bottrop, in der Nina Kuhfuß als Praxismanagerin arbeitet, konnten beispielsweise aufgrund der Teilnahme an der HZV beispielsweise mehr Ausbildungsplätze geschaffen werden. Für Christiane Skibak ist die HZV "eine genial einfache und lukrative Abrechnung, die ohne Ziffernstreichungen, Ziffernkopplungen oder Zeitbudgets auskommt". 

Sie wollen mehr über die HZV erfahren? Dann schauen Sie unser neues Video an.

Ulrich Weigeldt, Bundesvorsitzender des Deutschen Hausärzteverbandes,zieht im aktuellen Rundbrief Bilanz der nunmehr seit knapp einem Jahr andauernden Corona-Pandemie. Insbesondere mit den Medien geht er dabei hart ins Gericht. Das allmorgendliche Medienecho mit Schreckensszenarien, in denen die Lage als „dramatisch“, das Virus als „supergefährlich“ und die Zukunft als „katastrophal“ beschrieben werden, sei nur noch schwer zu ertragen. "Wieso nicht lieber mit positiven Bildern den Zusammenhalt stärken, Gewinner statt Verlierer in den Vordergrund stellen, motivieren statt ängstigen? Die Menschen brauchen Perspektiven – auch, weil unsere Patientinnen und Patienten weiterhin ihre Gesundheit ernst nehmen müssen", so Weigeldt.

Nie ist die zentrale Rolle, die die Teams in den Hausarztpraxen innerhalb des Gesundheitssystems einnehmen, deutlicher spürbar gewesen, als in Zeiten der Corona-Pandemie. Ohne Hausarzt bricht die wohl wichtigste Anlaufstelle für Patientinnen und Patienten weg, wenn es um die eigene Gesundheit geht. Das Modell der Hausarztzentrierten Versorgung (HZV), das in Westfalen-Lippe bereits seit Jahren etabliert ist und permanent weiterentwickelt wird, bietet den Praxen die Möglichkeit, diese wichtige Position zu untermauern und auch langfristig zu sichern. „Insgesamt nehmen schon rund 17.500 Hausärztinnen und Hausärzte und 5,8 Millionen Versicherte an der HZV teil – Tendenz steigend“, sagt Anke Richter-Scheer, 1. Vorsitzende des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe, „und die Nachfrage ist weiter groß.“

Für alle Neu-Einsteiger und diejenigen, die die HZV in ihrer Praxis noch stärker ausbauen möchten, hat der Hausärzteverband Westfalen-Lippe nun ein "HZV-Durchstarter-Paket" geschnürt: Neben einem Gutschein über eine kostenlose Online-Praxisberatung gibt es alle wichtigen Infos, praktisch und gebündelt auf einem USB-Stick. 

Der Hausärzteverband Westfalen-Lippe hat wichtige Informationen zum aktuellen Stand der Coronavirus-Infektionen, Links und Empfehlungen zum richtigen Umgang für Hausarztpraxen zusammen gestellt.

Die Geschäftsstelle des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe möchte die Praxen der Region auch und gerade in diesen besonderen und herausfordernden Zeiten bestmöglich informieren und unterstützen. 

Gibt es etwas, das wir für Sie tun können? Dann melden Sie sich gerne.

Tel: 02303 94292-0

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Den regelmäßgen Newsletter des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe e.V. können Sie hier über die Website abonnieren.

Mitglieder des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe werden zudem regelmäßig per Rundschreiben über die neuesten Entwicklungen rund um die Corona-Pandemie auf dem Laufenden gehalten. 

 

Mit dem Inkrafttreten des Gesetzes zur Stärkung der Entscheidungsbereitschaft bei der Organspende am 1. März 2022 besteht für Patientinnen und Patienten die Möglichkeit, sich bei ihrer Hausärztin bzw. ihrem Hausarzt zur Organ- und Gewebespende beraten zu lassen. Um die Hausärztinnen und Hausärzte hierbei zu unterstützen, möchte die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ihnen die Informationsbroschüre: "Aufklärung zur Organ- und Gewebespende. Ein Leitfaden für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte" an die Hand geben.

Damit der Gesprächsleitfaden optimal auf die Anforderungen im Praxisalltag und die Arzt-Patienten-Gespräche abgestimmt ist, führt das Institut für angewandte Verhaltensforschung (inav) im Auftrag der BZgA eine Online-Umfrage durch, die Aufschluss über die Sichtweise der Allgemeinmediziner*innen auf die Beratung der Patient*innen zu den Themen Organ- und Gewebespende geben soll.

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