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„Die Zukunft der hausärztlichen Versorgung – wir nehmen die Herausforderung an!“ Unter diesem Motto steht der 13. Hausärztetag Westfalen-Lippe in Münster, zu dem der Hausärzteverband Westfalen-Lippe e.V. von Donnerstag, 5. März, bis Samstag, 7. März 2020 in die Räume der Ärztekammer einlädt. Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein umfangreiches Fortbildungsprogramm für Hausärztinnen und Hausärzte, Medizinische Fachangestellte, Praxisteams sowie Medizinstudierende und Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung. Ein Themenschwerpunkt wird dabei auf dem medizinischen Nachwuchs liegen. So sindzum Auftakt am Donnerstag, 5. März, die potenziellen „Hausärzte von morgen“ – also Medizinstudierende, Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung und alle Interessierten – ab 16.30 Uhr zur kostenlosen Nachwuchsinitiative Allgemeinmedizin "Zukunft Praxis" mit Vorträgen, Diskussion und mit anschließendem Get Together mit Musik eingeladen. 

Mehr digitale Innovation, mehr Arztentlastung für eine bessere Versorgung und mehr sprechende Medizin – auf diese Formel lässt sich der weiterentwickelte Vertrag zur Hausarztzentrierten Versorgung (HZV) zusammenfassen, den die Techniker Krankenkasse (TK) mit den Landesverbänden des Deutschen Hausärzteverbandes und der Hausärztlichen Vertragsgemeinschaft AG (HÄVG) geschlossen hat. Er gilt ab 1. Januar 2020 bundesweit in 13 von 17 KV-Regionen - auch in Westfalen-Lippe.

"Der Vertrag wird die Versorgung durch Hausärzte weiter stärken. Die Einigung zeigt, wie viel Kassen und Ärzte zusammen im Sinne der Patienten bewegen können, wenn der gemeinsame Wille da ist", sagt Thomas Ballast, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der TK. "Mit diesem Vertrag sichern wir die hausärztliche Versorgung unserer Patienten und stärken unsere Praxen, denn die HZV kann es nur von und mit Hausärztinnen und Hausärzten geben. Daher muss auch die Digitalisierung im hausärztlichen Umfeld mit unserer Einbindung erfolgen und von Hausärztinnen und Hausärzten aktiv mitgestaltet werden", erklärt Ulrich Weigeldt, Bundesvorsitzender des Deutschen Hausärzteverbandes.

Auf dem Weg in den Beruf stehen junge und angehende Ärztinnen und Ärzte oft vor vielen Fragen und Herausforderungen. Der Austausch mit Kollegen kann hier wertvolle Tipps und Unterstützung bieten. Daher lädt der Hausärzteverband Westfalen-Lippe e.V. zu einem kostenlosen Stammtisch für Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung ein, der am Freitag, 24. Januar, ab 18 Uhr erstmals in Bad Oeynhausen stattfindet. Angesprochen sind alle Ärztinnen und Ärzte, die sich gerade in Weiterbildung befinden, sich für Allgemeinmedizin interessieren und Fragen oder das Bedürfnis haben, sich zu vernetzen.

2020 ist da - und hier gibt es den passenden Kalender für Ihre Pläne und Termine im neuen Jahr! Der neue, großformatige Wandkalender des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe bietet eine praktische Übersicht über Ferienzeiten und Feiertage, Informationen zu den wichtigsten Terminen und Fortbildungsangeboten 2020 für Ärztinnen, Ärzte, MFA, VERAH und Nachwuchsmediziner und jede Menge Platz für Ihre persönlichen Eintragungen und Urlaubspläne.

Sie benötigen ein oder mehrere Exemplare für Ihre Praxis, für Zuhause, zum Verschenken an Kollegen, Familie oder Freunde? Der Wandkalender 2020 kann ab sofort kostenlos über die Geschäftsstelle des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe bestellt werden. Dieser Service gilt für Mitglieder und Nicht-Mitglieder.

Bestellungen sind möglich per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 02303/94292-0.

Der neue "Hausarzt in Westfalen" ist da! Unser Verbandsmagazin ist wieder randvoll mit spannenden Themen für Hausärztinnen und Hausärzte, MFA, VERAH und den medizinischen Nachwuchs. Das Heft informiert über die Wahlen, die in diesem Jahr auf allen Ebenen des Verbandes stattgefunden haben, über neue Fortbildungsformate und Termine, exklusive Serviceleistungen für Mitglieder, gesundheitspolitische Entwicklungen, Neues zur hausarztzentrierten Versorgung (HZV) und die Aktivitäten des Landesverbands und der Bezirke. Außerdem gibt es wieder einen extra Thementeil mit Infos und Angeboten für den Nachwuchs, eine Rubrik für medizinische Fachangestellte und Versorgungsassistentinnen in der Hausarztpraxis und einen ersten Vorgeschmack auf den Westfälisch-Lippischen Hausärztetag 2020. Jede Menge interessanter (Lese-)Stoff also!

Der "Hausarzt in Westfalen" wird in diesen Tagen in die Praxen geschickt. Ab sofort ist das Magazin außerdem als E-Paper im geschlossenen Mitgliederbereich der Homepage hinterlegt. Hier sind auch die vorangegangenen Ausgaben des "Hausarzt in Westfalen" als PDF zu finden.

Viel Spaß bei der Lektüre!

Der Deutsche Hausärzteverband empfiehlt Ärzten und Praxisteams dringend, bei Auskünften am Telefon zu personenbezogenen Daten – insbesondere bei Gesundheitsdaten – zusätzlich zu den bisherigen Kennungen weitere Informationen abzufragen. Möglich wäre hier zum Beispiel das Geburtsdatum oder die Versichertennummer. Hintergrund für die Handlungsempfehlung ist ein Bußgeld in Höhe von 9,5 Millionen Euro, das der Bundesbeauftragte für Datenschutz im Dezember 2019 gegen das Unternehmen 1 & 1 verhängt hat. Diesem wird vorgeworfen, dass bei Kundenkontakt im Kundenservice nicht ausreichend geschützte Identifikationen durchgeführt wurden.

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat entschieden, dass für das Einholen einer datenschutzrechtlichen Einwilligung bei Cookies ein sogenanntes „opt-out“, das heißt das Abwählen einer voreingestellten Einwilligung, nicht den Anforderungen der DSGVO genügt. Betreiber bzw. Anbieter von Webseiten müssen außerdem darüber informieren, ob Dritte auf Cookies zugreifen können und wie lange Cookies auf dem Endgerät aktiv verwendet werden. Dies betrifft auch viele Inhaber von Arztpraxen: Die Verantwortlichen (Praxisinhaber) sollten kritisch prüfen, ob ihre Einwilligung den Anforderungen des EuGHs genügen und sie hinreichend über die den Einsatz von Cookies informieren, rät der Deutsche Hausärzteverband.

Weitere Informationen und Handlungsempfehlungen rund um die DSGVO bietet der Hausärzteverband Westfalen-Lippe seinen Mitgliedern im geschlossenen Mitgliederbereich der Homepage unter dem Punkt Datenschutz an.

Eine strukturierte Curriculare Fortbildung zur „Medizinischen Betreuung von Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung“ bietet die Akademie für medizinische Fortbildung der Ärztekammer Westfalen-Lippe und der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe in Kooperation mit dem Hausärzteverband Westfalen-Lippe e.V. 2020 und 2021 in Bad Oeynhausen an.

Durch die Vermittlung umfangreicher Kenntnisse sollen Ärztinnen und Ärzte dazu befähigt werden, mit diagnostischer und therapeutischer Sachkompetenz den besonderen Bedürfnissen geistig behinderter Menschen gerecht zu werden.

Die Kammerversammlung der Ärztekammer Westfalen-Lippe hat in ihrer konstituierenden Sitzung der 17. Legislaturperiode einen neuen Präsidenten, Vizepräsidenten und Kammervorstand gewählt. Dr. Hans-Albert Gehle, Fraktion Marburger Bund, erhielt 106 von 113 gültigen Stimmen und wurde bei sieben Enthaltungen zum Kammerpräsidenten gewählt. Der bisherige Vizepräsident der ÄKWL und Präsident der Bundesärztekammer, Dr. Klaus Reinhardt (Fraktion Hartmannbund) wurde im Amt bestätigt. Der bisherige Präsident der ÄKWL, Dr. Theodor Windhorst, der sich nicht mehr zur Wahl gestellt hatte, wurde zum Ehrenpräsidenten gewählt.

Der Hausärzteverband Westfalen-Lippe ist ab sofort im Kammervorstand vertreten: Mit Peter Schumpich aus Bergkamen wählte die Kammerversammlung einen langjährigen Delegierten des Landesverbandes und Mitglied der Hausarztfraktion als einen von insgesamt neun Beisitzern und Vertreter der Hausärzte in den Kammervorstand.

Das Thema Digitalisierung mit seinen Fragen zur technischen Umsetzung und eigenen Praxisbedürfnissen im Spannungsfeld mit den politischen Vorgaben beschäftigt aktuell viele Hausärztinnen und Hausärzte und stellt die Praxen vor Herausforderungen. Der Hausärzteverband Westfalen-Lippe möchte sich intensiv mit dem Thema auseinandersetzen und hat eine neue Arbeitsgruppe ins Leben gerufen: Die AG Digitalisierung unter der Leitung von Dr. Jens Grothues und Lars Rettstadt hat nun in Unna die Arbeit aufgenommen.

Lars Rettstadt aus Dortmund ist neuer 1. Vorsitzender des Bezirksverbands Westfalen-Süd im Hausärzteverband Westfalen-Lippe. Er folgt damit auf Rolf Granseyer, der bei den Vorstandswahlen im Rahmen der Mitgliederversammlung des Bezirkes am 20. November in Unna nicht mehr für den Vorsitz kandidierte. Neuer 2. Vorsitzender ist Dr. Martin Mansfeld aus Siegen, 3. Vorsitzender Stefan Haferkamp aus Bergkamen. Dr. Katja Sielhorst aus Hemer wurde als Schatzmeisterin im Amt bestätigt. Dr. Michael Bloch aus Dortmund ist neuer Schriftführer.

Informationen aus erster Hand liefern, mit Vorurteilen aufräumen und Begeisterung wecken für einen Beruf, der es in sich hat: Das möchte der Hausärzteverband Westfalen-Lippe mit seiner Nachwuchsinitiative Allgemeinmedizin „Zukunft Praxis“ erreichen. Am 7. November ist ihm das in Bochum gelungen. Mit einem tollen Referenten-Team, spannenden Themen, einer begleitenden Fachausstellung und einem lockeren Get Together zum Netzwerken war die Nachwuchsinitiative erstmals an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) zu Gast und hatte für die Gäste jede Menge Wissenswertes rund um die Themen Weiterbildung, Niederlassung, Familie und Beruf und Finanzen im Gepäck.

Ein guter Tag für den Hausärzteverband Westfalen-Lippe e. V. mit der Hausärztlichen Service- und Wirtschaftsgesellschaft mbH Westfalen-Lippe: Sie wurden zum "familienfreundlichen Unternehmen 2019" gekürt. „Familienfreundlichkeit im Betrieb ist mehr als nur die Unterbringung von Kindern. Sie ist eine unternehmerische Entscheidung, die das Wohl der Mitarbeiterinnen als eine wichtige Voraussetzung für die dauerhafte Leistungsstärke des Betriebes begriffen hat“, sagt Anke Richter-Scheer, 1. Vorsitzende des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe.

Was macht einen guten Hausarzt aus, welchen Wert hat die sprechende Medizin und welche Ideen gibt es, um die Versorgung der Patienten auch in Zukunft zu sichern? Das beleuchtet der WDR in der Reportage "Die Story" mit dem Titel "Wie geht es besser? Die gute Hausarztpraxis". Das Fernsehteam hat dabei unter anderem auch in der Praxis von Anke Richter-Scheer, 1. Vorsitzende des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe und Hausärztin aus Bad Oeynhausen, vorbeigeschaut und Versorgungsassistentin Isabelle Bernhardt beim Hausbesuch begleitet. Zu Wort kommen außerdem Experten, die wissen, welchen Klischees die Menschen auf Ärzte-Bewertungsportalen auf den Leim gehen, ein Pionier für Telemedizin und ein Medizinstudent, der sich im Rahmen der Landarztquote vertraglich verpflichtet hat, nach seinem Studium das zu tun, was bislang nur wenige wollen: Landarzt sein.

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