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Beim 121. Ärztetag in Erfurt stand eine ganze Reihe von wichtigen Themen auf der Agenda – von der Reform des Fernbehandlungsverbotes über die Musterweiterbildungsordnung zum Facharzt für Allgemeinmedizin bis zur GOÄ. Vor Ort dabei war natürlich auch die Hausarztfraktion aus Westfalen-Lippe, darunter Dr. Reinhard Hochstetter, Rolf Granseyer und Dr. Michael Klock (im Bild, v.l.n.r.).


Über die Ergebnisse des Ärztetages informiert der Bundesvorsitzende des Deutschen Hausärzteverbandes, Ulrich Weigeldt, in seinem aktuellen Rundbrief.

Hausärztinnen und Hausärzte aus ganz Ostwestfalen-Lippe tauschen am Mittwoch, 23. Mai, ihre Praxis gegen den Seminarraum: Der  Bezirk Westfalen-Ost im Hausärzteverband Westfalen-Lippe lädt von 15 bis 19 Uhr zum großen 3 in 1-DMP-Fortbildungstag in das Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW), Georgstraße 11, nach Bad Oeynhausen ein. Die Teilnehmer – Ärzte und ihre Praxisteams – erwartet ein spannendes Programm mit Fachvorträgen und Diskussionen zu den Themen Diabetes, koronare Herzkrankheit und COPD, einem Abrechnungsworkshop für Medizinische Fachangestellte und Workshops zu den Themen „Die digitale Hausarztpraxis“, „Die Patienten-App“ und „Polypharmazie bei älteren Patienten“. Zudem gibt es eine Fachausstellung Gesundheitswesen.

Der DMP-Fortbildungstag wird in Kooperation mit dem HDZ NRW, der Stiftung DHD (Der herzkranke Diabetiker) und den Mühlenkreiskliniken organisiert.

Wie lässt sich die Praxisabrechnung optimieren? Welche Neuerungen gibt es beim einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) und in der hausarztzentrierten Versorgung (HZV)? Wo können Fehlerquellen liegen und wie lassen sich diese Fallstricke und Regresse vermeiden? Antworten auf diese und andere Fragen rund um das Thema Abrechnung erhalten Ärztinnen und Ärzte im Seminar „EBM vs. HZV“, zu dem der Hausärzteverband Westfalen-Lippe e.V. am Mittwoch, 16. Mai, von 15 bis 19 Uhr in das Herz- und Diabeteszentrum NRW, Georgstraße 11, in Bad Oeynhausen einlädt. Das Seminar richtet sich an alle Fachärzte für Allgemeinmedizin, hausärztlich tätigen Internisten und Fachärzte für Kinderheilkunde aus der Region Ostwestfalen-Lippe.

Das Interesse am neuen Seminar "Datenschutz? Aber sicher! So ist Ihre Praxis gerüstet" ist so groß, dass kurzfristig ein zusätzlicher Termin in den Fortbildungskalender aufgenommen wurde: Für die Seminare am Samstag, 16. Juni, und am Samstag, 7. Juli, in Unna für Hausärztinnen, Hausärzte und ihre Praxisteams sind noch Anmeldungen möglich. Der Termin am 5. Mai in Hagen ist bereits ausgebucht.
Die Veranstaltung ist im Rahmen der Zertifizierung der ärztlichen Fortbildung der Ärztekammer Westfalen-Lippe mit 9 CME-Punkten zertifiziert.

Was unterscheidet den Hausärzteverband Westfalen-Lippe von der Kassenärztlichen Vereinigung und der Ärztekammer? Wo liegen die Gemeinsamkeiten? Was kann man in den nächsten Jahren zusammen für die Hausärztinnen und Hausärzte erreichen? Und warum ist es so wichtig, auch Mitglied in einem Berufsverband zu sein? Das möchten Anke Richter, 1. Vorsitzende, und Michael Niesen, 2. Vorsitzender des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe, im Rahmen der Fort- und Weiterbildungsbildungswoche der Akademie für medizinische Fortbildung der ÄKWL und der KVWL auf Borkum diskutieren.

Am Dienstag, 29. Mai, sind ab 19 Uhr alle interessierten Teilnehmer zur kostenlosen Informationsveranstaltung "Zukunft der hausärztlichen Versorgung" in die Kulturinsel Borkum, Goethestraße 25, auf der Nordseeinsel eingeladen. 

Nach einer beruflichen Pause ist die Rückkehr in den Job eine Herausforderung. Der Hausärzteverband Westfalen-Lippe e.V. unterstützt daher Medizinische Fachangestellte (MFA), die aufgrund von Elternzeit oder aus anderen Gründen länger nicht in der Praxis im Einsatz waren, bei der Vorbereitung auf den Wiedereinstieg. Und auch angehende MFA, die sich am Ende ihrer Berufsausbildung befinden, können sich mit dem Einstiegs- und Wiedereinstiegsseminar optimal auf die Praxis vorbereiten.

In dem zweitägigen Seminar, am Freitag, 22. Juni, von 14 bis 19 Uhr und am Samstag, 23. Juni, von 9 bis 16 Uhr in Münster werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Westfalen-Lippe fit gemacht im Hinblick auf die Themen Kommunikation, Qualitätsmanagement, Hygiene, Einkauf, Sprechstundenbedarf, Formulare in der Arztpraxis, Diagnosekodierung, EBM-Abrechnung, hausarztzentrierte Versorgung, Praxissoftwaresysteme, Zeitmanagement und Terminplanung. Auch zum Umgang mit schwierigen Patienten und zum Konfliktmanagement gibt es wertvolle Tipps.

Ab dem 25. Mai gilt ein neues Datenschutzrecht: Das bisherige Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) wird durch die Datenschutzgrundverordnung der Europäischen Union (EU-DSGVO) ersetzt. Die neue Regelung hat weitreichende Folgen im Hinblick auf datenschutzrechtliche Verpflichtungen: Auch in der Arztpraxis besteht Handlungsbedarf, da sich datenschutzrechtliche Pflichten ändern und bei Nichtbefolgung der Anforderungen hohe Bußgelder drohen. Der Hausärzteverband Westfalen-Lippe stellt seinen Mitgliedern daher Info-Material – zum Beispiel Merkblätter, Musterunterlagen und Checklisten – zur Information und Orientierung Verfügung. Diese sind im geschützten Mitgliederbereich der Homepage unter www.hausaerzteverband-wl.de > Service > Datenschutz hinterlegt. Zudem bietet er die Fortbildung „Datenschutz? Aber sicher! So ist Ihre Praxis gerüstet“ an. 

Mit einem ganz neuen Veranstaltungsformat möchte der Hausärzteverband Westfalen-Lippe Ärztinnen und Ärzten in Weiterbildung den Weg in die Allgemeinmedizin erleichtern, Information und Unterstützung anbieten und so dazu beitragen, mehr Nachwuchsmediziner für den Hausarztberuf zu gewinnen: Am Freitag, 13. April, lädt der Verband ab 18 Uhr erstmals zum kostenlosen Stammtisch für Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung ein. Angesprochen sind alle Ärztinnen und Ärzte, die sich gerade in Weiterbildung befinden, sich für Allgemeinmedizin interessieren und Fragen oder das Bedürfnis nach Austausch und Vernetzung haben.

Laura Haase heißt jetzt VERAH. Die 23-jährige Medizinische Fachangestellte aus dem münsterländischen Ochtrup hat ihre Prüfung zur Versorgungsassistentin in der Hausarztpraxis Ende des Jahres mit Bravour bestanden, als Deutschlands 10.000ste VERAH. Mittlerweile ist die Zahl der VERAH bereits auf 10.225 geklettert, Tendenz weiter steigend. Die Zusatzqualifikation für MFA, die durch den Deutschen Hausärzteverband entwickelt wurde, hat sich längst zu einem bundesweiten Erfolgsmodell gemausert.

Über eine erfolgreiche DMP-Ärztefortbildung "Alles auf einen Streich" freut sich der Bezirksverband Westfalen-Süd im Hausärzteverband Westfalen-Lippe: Zahlreiche Teilnehmer fanden sich am Mittwoch in der Mehrzweckhalle der LWL-Klinik in Dortmund ein.

Im Bemühen um mehr hausärztlichen Nachwuchs sind alle aufgefordert, sich zu engagieren. Diesen Appell richtete Delegiertensprecher Lars Rettstadt bei der Landesdelegiertenversammlung des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe in Münster an seine Kolleginnen und Kollegen. „Wir müssen zeigen, was für einen schönen Beruf wir haben. Deshalb engagieren Sie sich. Werden auch Sie Lehrpraxis“, so Rettstadt.

Die Nachwuchsgewinnung war eines der Themen, das Anke Richter, 1. Vorsitzende des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe, bereits in ihrem Bericht zur Lage angeschnitten hatte und das die Delegierten an diesem Vormittag in der Ärztekammer bewegte.

Der Deutsche Hausärzteverband und die GWQ ServicePlus AG haben den gemeinsamen Vertrag zur hausarztzentrierten Versorgung (HZV) weiterentwickelt. Die Anpassungen verbessern insbesondere die Rahmenbedingungen bei präventiven Leistungen sowie in der Palliativversorgung. Zudem wird die Delegation nichtärztlicher Aufgaben an eine VERAH weiter gefördert: Das führt zu deutlichen Honorarverbesserungen der teilnehmenden Hausärztinnen und Hausärzte.

So beinhalten die Neuerungen unter anderem eine deutliche Erhöhung des Präventionszuschlags von bisher 4,00 Euro auf 20,00 Euro.

Die Erhöhung des VERAH-Zuschlags erfolgt in zwei Stufen: Ab Quartal 2/2018 von 5,00 Euro auf 9,00 Euro und ab Quartal 1/20 auf 10,00 Euro.

Der angepasste Vertrag ist ab 1. April 2018 gültig.

 

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