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An der Universität Bielefeld entsteht eine neue medizinische Fakultät. Anfang Oktober wurde die Neugründung gefeiert. Dr. Wolfgang Picker-Huchzermeyer, Vorstandsmitglied des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe und Facharzt für Allgemeinmedizin aus Bielefeld, war bei der Pressekonferenz vor Ort anwesend und berichtet in diesem Beitrag über den Stand der Dinge und die nächsten Schritte.

Drei neue Versorgungsassistentinnen in der Hausarztpraxis haben sich in Unna zur VERAH-Qualitätszirkel-Moderatorin schulen und zertifizieren lassen: Theres Frickenstein aus Hörstel, Kalliopi Georgiadou aus Lüdenscheid und Jessica Oberholz aus Rietberg werden künftig eigene QZ für VERAH für die Regionen Rheine/Hörstel/Ibbenbüren, Lüdenscheid/Olpe/Meinerzhagen und Kreis Gütersloh anbieten.

Patienten, die in einen Hausarztvertrag eingeschrieben sind, leben länger, werden seltener ins Krankenhaus eingewiesen und erhalten eine bessere Arzneimittelversorgung. Das sind einige der Ergebnisse einer Evaluation der hausarztzentrierten Versorgung (HZV) in Baden-Württemberg, die vom Universitätsklinikum Heidelberg und der Goethe-Universität Frankfurt am Main vorgenommen wurde und über die das Deutsche Ärzteblatt berichtet.

Danach ist die hausarztzentrierte Versorgung nicht nur nachweislich gut für die Patientinnen und Patienten - sie rechnet sich auch finanziell.

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Mehr Frauen sollen in den Gremien von Kassenärztlichen Vereinigungen und Krankenkassen Verantwortung übernehmen. Das wünschen sich die Gesundheitsminister der Länder und schlagen eine Quote von 40 Prozent vor. Im Gespräch mit der Medical Tribune hat Anke Richter-Scheer, 1. Vorsitzende des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe, erklärt warum sie glaubt, dass eine Frauenquote an der Situation nichts ändern würde und berichtet, wie sich ihr eigener Karriereweg gestaltet hat.

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Der VERAH-Qualitätszirkel Kreis Steinfurt/Borken nimmt Fahrt auf: Beim zweiten Treffen in Ochtrup, Bezirk Westfalen-Nord im Hausärzteverband Westfalen-Lippe, konnten die beiden QZ-Moderatorinnen Yvonne Behrens und Laura Haase nicht nur mehr Teilnehmerinnen begrüßen, als noch bei der Premiere im Juni, einige der Versorgungsassistentinnen in der Hausarztpraxis reisten sogar extra aus Ahaus und Bocholt an. „Es war eine sehr interessante Runde, die allen viel Spaß gemacht hat“, zog Yvonne Behrens Bilanz. Themenschwerpunkt dieses Treffens war Wundmanagement.

Der Termin für den nächsten VERAH-QZ steht bereits fest: Es soll am 14. November stattfinden. Weitere Informationen zum Ort und Thema gibt es Kürze über die Homepage.

Der Kreis der HZV-Qualitätszirkel-Moderatoren Pharmakotherapie wird immer größer: Fünf neue Moderatoren wurden jetzt in Unna durch den Hausärzteverband Westfalen-Lippe zertifiziert. Die Fortbildung wurde geleitet von Michael Niesen, 2. Vorsitzender und Fortbildungsbeauftragter des Landesverbandes. Im Anschluss an die Zertifizierung lernten die neuen Moderatoren direkt auch die neuen Qualitätszirkel-Scanner kennen. In der Schulung erfuhren sie, wie sie die Teilnehmer ihrer Qualitätszirkel mit Hilfe der Scanner schnell und unkompliziert erfassen und die Daten automatisch ins Arztportal übermitteln können.

Rund 120 Teilnehmer – Ärztinnen, Ärzte, Medizinische Fachangestellte und VERAH – haben die Fortbildungen beim großen „DMP 3 in 1“-Tag des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe in Bad Oeynhausen besucht. „Ein tolles Ergebnis“, freute sich Landesverbandsvorsitzende Anke Richter-Scheer. „Diese Resonanz zeigt, dass wir mit unserem Angebot das Interesse der Hausärzte und Praxisteams in Ostwestfalen-Lippe getroffen haben!“ Unter dem Motto „Spezialist trifft Hausarzt – ambulant oder stationär“ hatte der Hausärzteverband in Kooperation mit dem Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW), der Stiftung DHD (Der herzkranke Diabetiker) und den Mühlenkreiskliniken am 12. September ins HDZ NRW geladen.

Neben einer Ärztefortbildung zum Disease Management Programm mit anschließender Podiumsdiskussion zum Thema „Nachwuchsgewinnung, aber wie?“ wurde ein „Update DMP für MFA und VERAH“ angeboten. Referentin Ilona Hüning hatte alles Wissenswerte rund um das Thema DMP für Praxisteams im Gepäck. Parallel informierten Joachim Schütz (Justiziar des Deutschen Hausärzteverbandes e.V.) und Steuerberater Daniel Vloet in dem Seminar „Praxisabgabe, -übernahme und -gründung. Zukunftssicherung für Jung und Alt“ mit juristischen, wirtschaftlichen und steuerrechtlichen Tipps über die optimale Vorbereitung zum Übergang in den Ruhestand. Eine Fachausstellung Gesundheit rundete das Informationsangebot ab.

Die Suche nach Praxis-Nachfolgern wird schwieriger, die Sorge der Menschen vor dem Wegfall des Hausarztes vor Ort nimmt zu. Der Hausärzteverband Westfalen-Lippe hat das Thema Nachwuchsförderung deshalb im Rahmen einer Podiumsdiskussion am 12. September im Herz- und Diabeteszentrum NRW in Bad Oeynhausen aufgegriffen. Unter dem Motto „Nachwuchsgewinnung, aber wie?“ stellten Dr. Theodor Windhorst (Präsident Ärztekammer Westfalen-Lippe), Prof. Dr. Dr. h.c. Diethelm Tschöpe, (Lenkungsausschuss Akademie für medizinische Fortbildung der ÄKWL und KVWL), Anke Richter-Scheer (1. Vorsitzende Hausärzteverband Westfalen-Lippe), Dr. Marie-Luise Kluger (Leiterin Gesundheitsamt Kreis Herford) und Michael Rausch (Hausarzt und Leiter des Zentrums für Familienmedizin am Holzmarkt, Recklinghausen) sich den Fragen von Moderatorin Daniela Thamm.

Der Hausärzteverband Westfalen-Lippe warnt Arztpraxen vor dem Öffnen von E-Mails, in deren Anhang sich eine Schadsoftware verbirgt. Die E-Mails in Form von Initiativbewerbungen kursieren aktuell offenbar in großer Zahl. Entsprechende Berichte gibt es aus dem Bereich der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen; aber auch in Westfalen-Lippe sind Fälle bekannt. Wer die Anhänge öffnet läuft Gefahr, sich einen so genannten Trojaner einzufangen: Die Schadsoftware installiert sich auf Computern und Betriebssystemen und macht diese unbrauchbar. „Seien Sie also äußerst vorsichtig und informieren Sie auch Ihr Praxisteam“, rät Claudia Diermann von der Hausärztlichen Service- und Wirtschaftsgesellschaft mbH Westfalen-Lippe. „Sollten Sie eine derartige E-Mail erhalten, empfehlen wir, diese gar nicht zu öffnen und Ihren EDV-Fachmann zu informieren.“

Die immer schwieriger werdende Suche nach Nachfolgern für hausärztliche Praxen bewegt aktuell viele Menschen. Der Hausärzteverband Westfalen-Lippe greift das Thema im Rahmen einer Podiumsdiskussion am Mittwoch, 12. September, ab 18 Uhr in Bad Oeynhausen auf. Unter dem Motto „Nachwuchsgewinnung, aber wie?“ stellen prominente und in der Nachwuchsarbeit engagierte Vertreter aus Politik und Gesundheitswesen den Ist-Zustand dar und ihre Ideen für eine Sicherung der flächendeckenden medizinischen Versorgung vor. Auf dem Podium im Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW), Georgstraße 11, in Bad Oeynhausen zu Gast sind dabei Dr. Theodor Windhorst (Präsident Ärztekammer Westfalen-Lippe), Prof. Dr. Dr. h.c. Diethelm Tschöpe, (Lenkungsausschuss Akademie für medizinische Fortbildung der Ärztekammer und Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe), Ulrich Weigeldt (Vorsitzender Deutscher Hausärzteverband e.V.), Dr. Marie-Luise Kluger (Ärztlicher Dienst, Kreis Herford, Amtsleitung) und Michael Rausch (Hausarzt und Leiter des Zentrums für Familienmedizin am Holzmarkt, Recklinghausen).
„Wir als Hausärzteverband setzen uns schon lange intensiv dafür ein, die hausärztliche Versorgung, in der Stadt und auf dem Land, auch in Zukunft zu sichern“, sagt Anke Richter-Scheer, 1. Vorsitzende des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe. „Deshalb freue ich mich auf den Austausch und eine spannende Diskussion!“

Sie sind Hausärztin oder Hausarzt und möchten sich in absehbarer Zeit zur Ruhe setzen und Ihre Hausarztpraxis abgeben bzw. suchen einen Nachfolger? Möglicherweise wollen Sie aber auch nach dem Verkauf Ihrer Praxis dort oder in einem MVZ noch stundenweise weiterbearbeiten und Ihre Erfahrung an jüngere Kollegen weitergeben. Oder sind Sie Arzt in Weiterbildung und stehen kurz vor dem Übergang in das Berufsleben? Welche Möglichkeiten haben Sie und welche Lösungen passen am besten zu Ihrer Lebensplanung: Anstellung, Praxisübernahme oder Gesellschafter in einem MVZ? Arbeiten Sie lieber allein oder im Team?

Auf diese und anderer Fragen rund um das Thema "Praxisabgabe, -übernahme und -gründung – Zukunftssicherung für Jung und Alt" liefert die Informationsveranstaltung des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe am Mittwoch, 12. September, von 15 bis 19 Uhr in Bad Oeynhausen Antworten.

Hausärztinnen und Hausärzte aus ganz Ostwestfalen-Lippe tauschen am Mittwoch, 12. September, ihre Praxis gegen den Seminarraum: Der Hausärzteverband Westfalen-Lippe lädt von 15 bis 19 Uhr zum großen „3 in 1 DMP-Fortbildungstag" in das Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW), Georgstraße 11, in Bad Oeynhausen ein. Die Veranstaltung steht unter dem Titel „Spezialist trifft Hausarzt – ambulant oder stationär“ und findet in Kooperation mit der Stiftung DHD (Der herzkranke Diabetiker), dem HDZ NRW und den Mühlenkreiskliniken statt. Die Teilnehmer erwartet ein spannendes Programm mit Fachvorträgen und Diskussionen zu den Themen Diabetes, koronare Herzkrankheit und chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD). Parallel werden eine DMP-Fortbildungsveranstaltung für das Praxisteam und ein Seminar zur Praxisabgabe, -übernahme und -gründung angeboten. Auch eine Fachausstellung Gesundheit und eine Podiumsdiskussion zum Thema Nachwuchssuche sind geplant.

MFA aufgepasst: Der exklusive Abrechnungs-Workshop des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe kommt nach Detmold. In der Veranstaltung für das ganze Praxisteam am Mittwoch, 5. September, von 13 bis 18 Uhr sind noch einige Restplätze frei. Der Workshop richtet sich an alle Medizinischen Fachangestellten, in deren Praxen die HZV bereits umgesetzt wird.

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