hvwl logo

Der Hausärzteverband Westfalen-Lippe hat wichtige Informationen zum aktuellen Stand der Coronavirus-Infektionen, Links und Empfehlungen zum richtigen Umgang für Hausarztpraxen zusammen gestellt.

Die Geschäftsstelle des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe ist weiterhin erreichbar: Ein Teil des Teams ist im Homeoffice im Einsatz, ein Teil hält vor Ort in Unna die Stellung - dabei aber Abstand zueinander. Der Hausärzteverband Westfalen-Lippe möchte die Praxen der Region auch und gerade in diesen besonderen und herausfordernden Zeiten bestmöglich informieren und unterstützen. Wir sind für Sie da!

Gibt es etwas, das wir für Sie tun können? Dann melden Sie sich gerne.

Tel: 02303 94292-0

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Wichtige Links:

Robert-Koch-Institut (RKI) 

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) 

Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW

Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe

Gesundheitsämter in NRW

 

Regionale Behandlungszentren zur grundlegenden Versorgung von Corona-Infizierten 

Informationen der KVWL zum Einsatz und zur Honorierung von Helfern

 

Tipps und Handlungsempfehlungen der KVWL für die Praxis:

KVWL-Telegramm Corona-Krise: Aktuelle Informationen (Stand: 26. März 2020)

KVWL-Telegramm Corona-Krise: Aktuelle Informationen (Stand: 24. März 2020)

KVWL-Telegramm Coronavirus: Handlungsempfehlungen für die Praxis (Stand: 17. März 2020)

KVWL-Telegramm Coronavirus: Handlungsempfehlungen für die Praxis (Stand: 03. März 2020)

 

Recht/Abrechnung/Finanzen/Kurzarbeit

Informationen zu Kurzarbeit / Erleichterung Finanzverwaltung

Corona trifft Recht: Hilfestellung bei rechtlichen Fragen (Deutscher Hausärzteverband e.V.)

Infos zur Diagnosecodierung:
J06.9 G              grippaler Infekt
U07.1 V/A/G     COVID-19
Z20.8 G              Kontakt/Exposition mit einer übertragbaren Erkrankung

In der Gebührenordnung sollte bei Vorliegen eines „Coronafalles“ (Verdacht/Gesichert) dieser mit der Symbolnummer 88240 gekennzeichnet werden.

 

Videosprechstunde:  Informationen zum Einstieg und zur Abrechnung

Übersicht zur Vergütung (KBV)

Korrekt abrechnen

Merkblatt Videosprechstunde der KVWL

Anzeige zur Durchführung von Videosprechstunden

 

Info-Material für Praxis und Patienten:

Flussschema des RKI zur Verdachtsabklärung

Plakat für die Praxistür – Praxisschild (A4)

Patienteninfo Abstrich

Cov-App der Charité: Entscheidungshilfe für Patienten bezüglich Arztbesuch oder Coronavirus-Test

 

Rundschreiben und Pressemitteilungen Hausärzteverband Westfalen-Lippe e.V.

Den regelmäßgen Newsletter des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe e.V. können Sie hier über die Website abonnieren

Gemeinsame Pressemitteilung von KVWL und Hausärzteverband Westfalen-Lippe zum Umgang mit dem Coronavirus (05. März 2020)

 

 

 

Eigeninitiative und kreative Ideen sind in Corona-Zeiten besonders gefragt – und sie haben oft ungeahnten Erfolg: Ein Beispiel liefert die Praxis Leeden im Tecklenburger Land. Sie hat angesichts des großen Bedarfes an Schutzkleidung, vor allem auch in Alten- und Pflegeheimen sowie ambulanten Pflegediensten, eine Gemeinschaftsaktion von örtlichen Arztpraxen, Kirchengemeinden, Politik und der örtlichen Presse initiiert und einen Aufruf an Privatpersonen und ortsansässige Betriebe gerichtet. Unter dem Motto „Helfen Sie uns, Ihnen zu helfen“ wurden diese aufgerufen, mögliche private Bestände und aktuell nicht benötigtes, industriell gefertigtes Schutzmaterial für medizinische Einrichtungen vor Ort zu spenden.

„Die Resonanz war überwältigend“, sagt Dr. Birgit Schilling-Maßmann. Über 2200 Schutzmasken (chirurgischer Mundschutz und FFP2-Masken), ca. 1.200 einfache Schutzkittel (PE und Vlies), ca. 50 Ganzkörperanzüge, ca. 12.000 Einmalhandschuhe, 40 Liter Flächendesinfektionsmittel, 15 Liter Händedesinfektionsmittel, 20 Liter Handschutzgel und zwei Plexiglasscheiben wurden direkt im ersten Anlauf in eingerichteten Sammelstellen in Pfarrheimen in den Gemeinden Lengerich, Tecklenburg, Lienen und Ladbergen abgegeben. Sie werden nun, je nach konkretem Bedarf, an Altenheime, ambulante Pflegedienste, Bestattungsunternehmen, Logopädie-Praxen und Hausarztpraxen verteilt.

Der Hausärzteverband Westfalen-Lippe richtet einen Spendenaufruf für Schutzmasken an Industrie und Einzelhandel: „Wir bitten die Unternehmen, die selbst Schutzmasken im Einsatz haben, die aber aufgrund der Corona-Krise geschlossen sind, um Unterstützung: Wenn Sie Schutzmasken vorrätig haben, die Sie erübrigen können, stellen Sie uns diese bitte zur Verfügung. Der Hausärzteverband verteilt sie dann an die Hausarztpraxen und regionalen Behandlungszentren vor Ort weiter“, erklärt Claudia Diermann, Geschäftsführerin der Hausärztlichen Service- und Wirtschaftsgesellschaft des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe.

In vielen Arztpraxen sei Schutzausrüstung mittlerweile knapp, zum Teil sogar bereits vergriffen. Der Nachschub laufe trotz großer Bemühungen nur schleppend. „Der Bedarf ist riesig. Der Hausärzteverband möchte daher die Ärztinnen, Ärzte und ihre Praxisteams vor Ort unterstützen, damit sie die Versorgung der Patientinnen und Patienten in der aktuellen Ausnahmesituation weiter bestmöglich leisten können. Das ist nur möglich, wenn sie sich selbst schützen können“, betont Claudia Diermann. „Daher wenden wir uns mit unserem Spendenaufruf an große und kleinere Unternehmen wie Nagelstudios, Tattoo-Studios, Lackierer oder Schreiner – kurz an alle, die womöglich noch Schutzmasken vorrätig haben, die sie aktuell nicht benötigen.“

Dass Ärztinnen und Ärzte per Telefon oder Videokonferenz Patienten beraten, ist nicht neu - in der derzeitigen Situation ist das Thema Videosprechstunde aber aktueller denn je. Viele Praxen greifen jetzt verstärkt auf diese Möglichkeit zurück, um den Kontakt zu den Patienten bestmöglich aufrechtzuerhalten und optimale Beratung bieten zu können. Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe hat daher Informationsmaterial zusammen gestellt, das den Einstieg in das Thema und das Arbeiten mittels Videosprechstunde erleichtern soll.

Übersicht zur Vergütung (KBV)

Korrekt abrechnen

Merkblatt Videosprechstunde der KVWL

Anzeige zur Durchführung von Videosprechstunden

In Zeiten von Corona-Krise, Quarantäne und „Social distancing“ geht der Hausärzteverband Westfalen-Lippe neue Wege bei seinem Fortbildungsangebot. Am Dienstag, 7. April, bietet er in Zusammenarbeit mit Referent und Coach Dietmar Karweina von 19 bis 20 Uhr das erste Live-Webinar „Dickes Fell im Praxisalltag – Stressmanagement für das Praxisteam“ an.

“Wir kommen virtuell zu Ihnen nach Hause!“

„Unsere Teilnehmer können in der aktuellen Situation nicht zu uns kommen – also kommen wir einfach virtuell zu Ihnen, online direkt ins heimische Wohnzimmer, bzw. auf das Smartphone“, sagt Claudia Diermann, Geschäftsführerin der Hausärztlichen Service- und Wirtschaftsgesellschaft des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe. „Wir wollen den Praxisteams in Westfalen-Lippe die Möglichkeit geben, sich weiterzubilden. Gerade in dieser herausfordernden Situation ist es wichtig, Angebote zu schaffen und flexibel zu reagieren.“

Das Webinar soll Praxisteams dabei effektive Tipps und Strategien liefern, um den – nicht nur in diesen besonderen Zeiten – anspruchsvollen Praxisalltag gelassen und selbstbewusst zu meistern.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten einen interaktiver Live-Workshop mit Ihren Fragen. Das Webinar kann auch über das Smartphone verfolgt werden.

Das Pilot-Webinar ist für Mitglieder des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe und ihre Praxisteams kostenlos.

Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe richtet derzeit regionale Behandlungszentren zur grundlegenden Versorgung von Corona-Infizierten ein. Für diese Zentren werden dringend Vertragsärztinnen und -ärzte sowie Medizinische Fachangestellte zur Mitarbeit gesucht. Der Hausärzteverband Westfalen-Lippe bittet Hausärztinnen, Hausärzte und ihre Praxisteams aus der Region, ihre örtlichen Behandlungszentren nach Möglichkeit zu unterstützen. Auch Medizinstudierende und Kolleginnen und Kollegen im Ruhestand sind herzlich eingeladen, über einen möglichen Einsatz in den Zentren nachzudenken - immer unter Berücksichtigung der persönlichen Lebensumstände und gesundheitlichen Situation.

Die meisten Grenzen sind in Folge des Coronavirus bereits geschlossen, Kinos, Diskotheken und Bars müssen schließen;  das öffentliche Leben wurde heruntergefahren. Die wirtschaftlichen Folgen sind schon jetzt deutlich zu spüren. Aber auch der arbeits- und steuerrechtliche Bereich ist massiv betroffen. Wie gehen Sie nun als Arbeitgeber mit erkrankten Mitarbeitern um? Wie können Sie auf verängstigte Mitarbeiter reagieren und wie weit geht überhaupt Ihr Direktionsrecht bezüglich Dienstreisen und Homeoffice-Regelungen? Was müssen Sie bei der Anordnung von Kurzarbeit oder Überstunden beachten und welche steuerlichen Hilfen können Sie seitens der Bundesregierung erwarten?

Mit nachfolgenden Informationen erhalten Sie auf diese und weitere Fragen wichtige Antworten. Dabei handelt es sich nicht nur um „corona-spezifische“ Informationen. Auch in gleichgelagerten Krisenfällen können Sie zukünftig auf diese Informationen zurückgreifen.

Sie finden hier umfangreiche Informationen für Ihre Praxis, für Sie als Arbeitgeber und als Unternehmer, zur Verfügung gestellt von der Steuerberatung Gudrun Schnoor, Unna.

Die Geschäftsstelle des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe ist weiterhin erreichbar: Ein Teil des Teams ist im Homeoffice im Einsatz, ein Teil hält vor Ort in Unna die Stellung - dabei aber Abstand zueinander. Der Hausärzteverband Westfalen-Lippe möchte die Praxen der Region auch und gerade in diesen besonderen und herausfordernden Zeiten bestmöglich informieren und unterstützen. Wir sind für Sie da!

Die Ausbreitung des Coronavirus fordert die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte sowie ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Praxen in Westfalen-Lippe derzeit in besonderem Maße. Sie übernehmen eine zentrale Rolle bei der Identifizierung von Corona-Verdachtsfällen und sorgen mit großem Engagement dafür, dass Patienten auch in dieser ernsten Situation weiterhin ambulant versorgt werden. Um diese wichtigen Versorgungsstrukturen und -prozesse nicht zu gefährden, empfiehlt die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) ihren Mitgliedern, den Praxisbetrieb sowie die Arzt-Patienten-Kontakte – soweit medizinisch vertretbar – anzupassen. Patienten sollen primär telefonisch und in ausschließlich dringenden Fällen persönlich, z.B. in getrennten Sonder-Sprechstunden, behandelt werden.

"Wenn unsere Ärzte die Patientenbetreuung auf das medizinisch notwendige Minimum reduzieren, schützen sie sich, das Praxispersonal und die Patienten gleichermaßen vor einer Infektion mit dem Coronavirus", betont Dr. Dirk Spelmeyer, 1. Vorsitzender der KVWL, in einer Pressemitteilung.

Dr. Volker Schrage, 2. Vorsitzender der KVWL, und Anke Richter-Scheer, 1. Vorsitzende des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe e.V., appellieren zudem auch an die Patienten und rufen zur Besonnenheit auf: "Die westfälisch-lippischen Ärzte sind im Moment einer enormen Arbeitsbelastung ausgesetzt - bitte tragen auch Sie Ihren Anteil dazu bei, die Situation nicht unnötig weiter zu verschärfen." Eine Testung auf das Coronavirus in den zentral eingerichteten Diagnosezentren in Westfalen-Lippe für Patienten werde ausschließlich nach Anmeldung durch den Hausarzt, das Gesundheitsamt oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst durchgeführt. Patienten sollten diese Einrichtungen in keinem Fall aus Eigenantrieb aufsuchen.

Mittlerweile wurden mehr als 30 Diagnosezentren in Westfalen-Lippe eingerichtet, die von westfälisch-lippischen Ärzten betreut werden.

Zur Pressemitteilung

Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe gibt in ihrem aktuellen KVWL-Telegramm Handlungsempfehlungen, wie Praxen ihren Betrieb angesichts der Corona-Krise anpassen sollten. Ziel ist "eine auf das sinnvoll machbare Minimum reduzierte Patientenbetreuung bei gleichzeitig maximaler Sicherheit für das gesamte Praxisteam und die Patienten". Zudem gibt es wichtige Tipps und Informationen zur Abrechnung.

Zum KVWL-Telegramm

In der besonderen Situation, in der sich die Menschen in der Region durch die Ausbreitung des Coronavirus und die Einschränkungen des öffentlichen Lebens derzeit alle befinden, möchte der Hausärzteverband Westfalen-Lippe die Hausärztinnen, Hausärzte und Praxisteams bestmöglich informieren und über neue Entwicklungen, die die Praxen betreffen, auf dem Laufenden halten. Die 1. Vorsitzende des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe e.V., Anke Richter-Scheer, hat sich daher heute erneut mit einem Rundschreiben an die Hausärztinnen und Hausärzte gewandt, um ihnen einen Überblick über den aktuellen Stand zu geben und Tipps, die ihnen ihren Einsatz für die Versorgung der Patienten erleichtern sollen.

Die Informationsflut um das Coronavirus reißt nicht ab und dank der Medien nimmt die Verunsicherung zu!

In einer gemeinsamen Erklärung stellen der Hausärzteverband Westfalen-Lippe e. V. und die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe heraus, was wirklich wichtig ist und reagieren auf vielfache Nachfragen. 

Heute beginnen die Wahlen in den Verwaltungsbezirken der Ärztekammer Westfalen-Lippe: Vom 9. bis 18. März können die Wahlberechtigten ihre Stimme abgeben für ihre Wunschkandidatinnen und -kandidaten für Vorstände und Schlichtungsausschüsse in den einzelnen Verwaltungsbezirken. Vor Ort haben sich zahlreiche engagierte Hausärztinnen und Hausärzte auf die Listen der Wahlvorschläge setzen lassen, die sich für die Hausarzt-Interessen und ihre Kolleginnen und Kollegen stark machen wollen. Der Hausärzteverband Westfalen-Lippe ruft alle Wahlberechtigten auf, ihre Chance zu nutzen, mitzuentscheiden und an der Wahl teilzunehmen.

Weitere Informationen zur Wahl der Vorstände und Schlichtungsausschüsse der Verwaltungsbezirke der Ärztekammer Westfalen-Lippe

Suche

Login