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Der Hausärzteverband Westfalen-Lippe hat wichtige Informationen zum aktuellen Stand der Coronavirus-Infektionen, Links und Empfehlungen zum richtigen Umgang für Hausarztpraxen zusammen gestellt.

Die Geschäftsstelle des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe möchte die Praxen der Region auch und gerade in diesen besonderen und herausfordernden Zeiten bestmöglich informieren und unterstützen. 

Gibt es etwas, das wir für Sie tun können? Dann melden Sie sich gerne.

Tel: 02303 94292-0

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Den regelmäßgen Newsletter des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe e.V. können Sie hier über die Website abonnieren.

Mitglieder des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe werden zudem regelmäßig per Rundschreiben über die neuesten Entwicklungen rund um die Corona-Pandemie auf dem Laufenden gehalten. 

 

Nachdem die Corona-Impfungen in den Alten- und Pflegeheimen über die mobilen Impfteams unter Beteiligung auch vieler Verantwortlicher aus dem Hausärzteverband Westfalen-Lippe gestartet sind, werden im zweiten Schritt die Impfungen ab dem 18. Januar 2021 in den Kliniken beginnen. Ab dem 1. Februar 2021 sollen dann die Impfzentren an den Start gehen. "Das Impfen in Westfalen-Lippe in den Heimen ist - dank aller Beteiligten - bisher sehr gut gelaufen", erklärt Anke Richter-Scheer, 1. Vorsitzende des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe, die selbst Teil eines mobilen Teams und medizinische Leiterin des Impfzentrums im Kreis Minden-Lübbecke ist.

Der neue "Hausarzt in Westfalen" ist da! Unser Verbandsmagazin unter dem Motto "Königsdisziplin Hausarztmedizin" ist wieder randvoll mit spannenden Themen für Hausärztinnen und Hausärzte, MFA, VERAH und den medizinischen Nachwuchs. Die Dezemberausgabe informiert über die Corona-Pandemie und die Strategien, mit denen der Hausärzteverband Westfalen-Lippe die Hausarztpraxen der Region unterstützt, über neue Online-Seminare und geplante Fortbildungsveranstaltungen sowie exklusive Service-Angebote für Mitglieder. Außerdem stellen wir ein Beispiel für erfolgreiche Nachwuchsarbeit und das neue Forum Hausärztinnen vor und haben natürlich auch rund um die hausarztzentrierte Versorgung (HZV) jede Menge Wissenswertes zusammengestellt

Der "Hausarzt in Westfalen" wird in diesen Tagen in die Praxen geschickt. Ab sofort ist das Magazin außerdem als E-Paper im geschlossenen Mitgliederbereich der Homepage hinterlegt. Hier sind auch die vorangegangenen Ausgaben des "Hausarzt in Westfalen" als PDF zu finden.

Sie sind noch kein Mitglied? Hier geht es zur Online-Beitrittserklärung.

Viel Spaß bei der Lektüre!

Der geplante bundeseinheitliche Rahmenvertrag zur spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) sorgt für Diskussionen. Insbesondere die in der Entwurfsfassung vorgesehenen Vorgaben rund um die Organisation der SAPV gefährdeten in ihrer jetzigen Form die bewährten palliativmedizinischen Strukturen in Westfalen-Lippe, in denen Hausärztinnen und Hausärzten eine zentrale Rolle zukommt, betont Dr. Ulrich Weller, Facharzt für Allgemeinmedizin mit palliativmedizinischem Schwerpunkt aus Bielefeld. Weller hat in Westfalen-Lippe das bundesweit anerkannte Versorgungskonzept Palliativmedizin mit entwickelt. In der aktuellen Ausgabe des Magazins "Der Hausarzt in Westfalen" gibt er eine Einschätzung der Situation. Das Magazin wird in diesen Tagen an die Mitglieder des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe verschickt und ist auch über den geschützten Mitgliederbereich der Homepage abrufbar.

In einem gemeinsamen Positionspapier setzt sich der Berufsverband der Palliativmediziner zusammen mit der KVWL und der ÄKWL für den flächendeckenden Erhalt des erfolgreichen Versorgungsmodells mit integrierter allgemeiner ambulanter Palliativversorgung (AAPV) und spezialisierter ambulanter Palliativversorgung (SAPV) in Westfalen-Lippe ein. Das Positionspapier wird auch durch den Hausärzteverband Westfalen-Lippe unterstützt.

Zum Positionspapier

„Nehmen Sie Ihre Arzttermine wahr. Gehen sie zur Vorsorgeuntersuchung. Haben Sie keine Angst vor dem Besuch Ihrer Hausarztpraxis!“ Mit einem eindringlichen Appell wendet sich Anke Richter-Scheer, 1. Vorsitzende des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe, an die Patientinnen und Patienten. Nach einem Ansturm auf die Praxen, ausgelöst durch eine große Nachfrage nach Grippeschutzimpfungen im Oktober, sei es mit dem Teil-Lockdown im November zu einem regelrechten Einbruch bei den Patientenzahlen gekommen. „Die Entwicklung ist ähnlich wie im Frühjahr: Die Menschen sind verunsichert und besorgt. Sie fürchten ein erhöhtes Ansteckungsrisiko und vermeiden in der Folge Arzttermine“, weiß Anke Richter-Scheer. Diese Tendenz sei, gerade für chronisch kranke Patienten, gefährlich.

Mit dem Inkrafttreten des Gesetzes zur Stärkung der Entscheidungsbereitschaft bei der Organspende am 1. März 2022 besteht für Patientinnen und Patienten die Möglichkeit, sich bei ihrer Hausärztin bzw. ihrem Hausarzt zur Organ- und Gewebespende beraten zu lassen. Um die Hausärztinnen und Hausärzte hierbei zu unterstützen, möchte die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ihnen die Informationsbroschüre: "Aufklärung zur Organ- und Gewebespende. Ein Leitfaden für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte" an die Hand geben.

Damit der Gesprächsleitfaden optimal auf die Anforderungen im Praxisalltag und die Arzt-Patienten-Gespräche abgestimmt ist, sind interessierte Hausärztinnen und Hausärzte eingeladen, sich im Rahmen einer digitalen Gruppendiskussion über den Leitfaden auszutauschen. Die Gruppendiskussion wird im Auftrag der BZgA vom Institut für angewandte Versorgungsforschung (inav) durchgeführt.

Wer wird wann gegen Corona geimpft? Dies ist aktuell eine der meist gestellten Fragen in den Hausarztpraxen. „Das Thema Priorisierung, also die Entscheidung, wer zuerst geimpft werden soll, beschäftigt die Menschen. Sie sind durch die vielen Diskussionen in den Medien stark verunsichert. Viele haben Sorge, dass sie selbst bei der Verteilung des Impfstoffes womöglich zu spät oder gar nicht berücksichtigt werden“, sagt Anke Richter-Scheer, 1. Vorsitzende des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe. Doch diese Sorgen seien unbegründet. „Für jeden, für den es einen gesundheitlichen Grund gibt und der sich impfen lassen möchte, wird es auch Impfstoff geben. Alle, die es wollen, werden geimpft – nur zu unterschiedlichen Zeiten“, beruhigt Richter-Scheer.

Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) oder auch „Apps auf Rezept“ sind eine neue Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung. Sie bieten Patientinnen und Patienten die Möglichkeit, Krankheiten mit digitaler Hilfe zu erkennen und sollen eine selbstbestimmte gesundheitsförderliche Lebensführung begünstigen. Der Deutsche Hausärzteverband möchte Hausärztinnen und Hausärzte bei dem Thema der Digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) unterstützen und gibt hier einen Überblick über die wesentlichen Punkte, die für die hausärztliche Arbeit relevant sind.

Zur FAQ-Liste Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGa) 

Die Medizin wird immer weiblicher. Dieser Entwicklung trägt der Hausärzteverband Westfalen-Lippe Rechnung und hat ein „Forum Hausärztinnen“ gegründet, das eine Anlaufstelle bilden soll für die Themen, Fragen und Wünsche, die Hausärztinnen beschäftigen. Agnes Rauter-Ullrich, Fachärztin für Allgemeinmedizin und niedergelassene Hausärztin aus Rhede, hat den Vorsitz des Forums übernommen, Dr. Laura Dalhaus unterstützt als Schriftführerin.

Die Corona-Pandemie stellt die Teams in den Hausarztpraxen der Region aktuell vor große Herausforderungen. Sie organisieren Infektionssprechstunden, Coronatests und eine hohe Nachfrage nach Grippeimpfungen, sie sind die ersten Ansprechpartner für verunsicherte Patientinnen und Patienten, sichern die hausärztliche Versorgung und müssen sich auf ständig wechselnde Rahmenbedingungen im Hinblick auf Testvorgaben und Abrechnungsformalitäten einstellen. „Die Medizinischen Fachangestellten und die Hausärztinnen und Hausärzte arbeiten seit Monaten am Limit – und sie machen einen großartigen Job! Sie stehen beim Kampf gegen die Corona-Pandemie in der ersten Reihe und bilden den Schutzwall, der unser Gesundheitssystem entlastet“, sagt Anke Richter-Scheer, 1. Vorsitzende des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe.

Seit dem 1. Oktober werden bei symptomatischen Patienten bei Durchführung einer Testung auf COVID-19 neben GOP 88240 und Ausnahmekennziffer 32006 zusätzlich die Ziffern GOP 02402 oder 02403 abgerechnet. Für die Testung aufgrund der Corona Warn App wird die 02403A eingesetzt.

Wer seine Praxis aufgrund von urlaubs-, oder krankheitsbedingter Abwesenheit nicht schließen möchte, lässt sich während der Abwesenheit vertreten. In der Regel soll die Vertretung als freiberufliche Honorarkraft tätig sein. Um ein Arbeitsverhältnis – und damit ein versicherungspflichtiges – Beschäftigungsverhältnis nicht erst entstehen zu lassen, sollte einiges beachtet werden. Darauf weist der Deutsche Hausärzteverband hin.

Mit seiner Nachwuchsinitiative Allgemeinmedizin „Zukunft Praxis setzt sich der Hausärzteverband Westfalen-Lippe e.V. intensiv für die flächendeckende Sicherung der hausärztlichen Versorgung ein. „Wir wollen Medizinstudierende für unser Fachgebiet begeistern und Ihnen aufzeigen, dass der Hausarztberuf eine spannende und lohnende Perspektive für die Zukunft ist“, sagt Anke Richter-Scheer, 1. Vorsitzende des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe.Jetzt ist die Nachwuchsinitiative wieder an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) zu Gast: Am Dienstag, 13. Oktober, lädt der Hausärzteverband ab 17 Uhr alle potenziellen Hausärzte von morgen – also Medizinstudierende, Famulanten, Block-Praktikanten, PJler, Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung und Interessierte – zum kostenlosen Vortrags- und Diskussionsabend und zum anschließenden Get Together mit kühlen Getränken, Essen und der Möglichkeit zum Netzwerken in das Veranstaltungszentrum der RUB, Universitätsstraße 150, in Bochum ein.

Der Hausärzteverband Westfalen-Lippe bekommt häufig die Frage gestellt: „Ist Hausarzt noch ein Beruf mit Zukunft?“ Diese Frage möchten Vertreter des Landesverbandes gerne mit Hausärztinnen, Hausärzten und interessierten Gästen beleuchten und diskutieren. Im Rahmen der kostenlosen Veranstaltungsreihe "Hausärzteverband vor Ort - Zukunft der hausärztlichen Versorgung" machen Vorstandsmitglieder der Bezirksvertretung Westfalen-Süd in den nächsten Wochen Station in unterschiedlichen Städten der Region, um die Aktivitäten, Meilensteine und Ziele des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe als Berufsverband aufzeigen und einen Blick in die Zukunft der hausärztlichen Versorgung zu werfen.

Die nächsten Termine:

Donnerstag, 24. September 2020, ab 19 Uhr in Bochum

Dienstag, 29. September 2020, ab 19.30 Uhr in Hemer

Dienstag, 27. Oktober 2020, ab 19 Uhr in Siegen

Donnerstag, 29. Oktober 2020, ab 19.30 Uhr, in Soest (Online-Informationsveranstaltung)

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