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Die Kammerversammlung der Ärztekammer Westfalen-Lippe hat in ihrer konstituierenden Sitzung der 17. Legislaturperiode einen neuen Präsidenten, Vizepräsidenten und Kammervorstand gewählt. Dr. Hans-Albert Gehle, Fraktion Marburger Bund, erhielt 106 von 113 gültigen Stimmen und wurde bei sieben Enthaltungen zum Kammerpräsidenten gewählt. Der bisherige Vizepräsident der ÄKWL und Präsident der Bundesärztekammer, Dr. Klaus Reinhardt (Fraktion Hartmannbund) wurde im Amt bestätigt. Der bisherige Präsident der ÄKWL, Dr. Theodor Windhorst, der sich nicht mehr zur Wahl gestellt hatte, wurde zum Ehrenpräsidenten gewählt.

Der Hausärzteverband Westfalen-Lippe ist ab sofort im Kammervorstand vertreten: Mit Peter Schumpich aus Bergkamen wählte die Kammerversammlung einen langjährigen Delegierten des Landesverbandes und Mitglied der Hausarztfraktion als einen von insgesamt neun Beisitzern und Vertreter der Hausärzte in den Kammervorstand.

Das Thema Digitalisierung mit seinen Fragen zur technischen Umsetzung und eigenen Praxisbedürfnissen im Spannungsfeld mit den politischen Vorgaben beschäftigt aktuell viele Hausärztinnen und Hausärzte und stellt die Praxen vor Herausforderungen. Der Hausärzteverband Westfalen-Lippe möchte sich intensiv mit dem Thema auseinandersetzen und hat eine neue Arbeitsgruppe ins Leben gerufen: Die AG Digitalisierung unter der Leitung von Dr. Jens Grothues und Lars Rettstadt hat nun in Unna die Arbeit aufgenommen.

Lars Rettstadt aus Dortmund ist neuer 1. Vorsitzender des Bezirksverbands Westfalen-Süd im Hausärzteverband Westfalen-Lippe. Er folgt damit auf Rolf Granseyer, der bei den Vorstandswahlen im Rahmen der Mitgliederversammlung des Bezirkes am 20. November in Unna nicht mehr für den Vorsitz kandidierte. Neuer 2. Vorsitzender ist Dr. Martin Mansfeld aus Siegen, 3. Vorsitzender Stefan Haferkamp aus Bergkamen. Dr. Katja Sielhorst aus Hemer wurde als Schatzmeisterin im Amt bestätigt. Dr. Michael Bloch aus Dortmund ist neuer Schriftführer.

Informationen aus erster Hand liefern, mit Vorurteilen aufräumen und Begeisterung wecken für einen Beruf, der es in sich hat: Das möchte der Hausärzteverband Westfalen-Lippe mit seiner Nachwuchsinitiative Allgemeinmedizin „Zukunft Praxis“ erreichen. Am 7. November ist ihm das in Bochum gelungen. Mit einem tollen Referenten-Team, spannenden Themen, einer begleitenden Fachausstellung und einem lockeren Get Together zum Netzwerken war die Nachwuchsinitiative erstmals an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) zu Gast und hatte für die Gäste jede Menge Wissenswertes rund um die Themen Weiterbildung, Niederlassung, Familie und Beruf und Finanzen im Gepäck.

Ein guter Tag für den Hausärzteverband Westfalen-Lippe e. V. mit der Hausärztlichen Service- und Wirtschaftsgesellschaft mbH Westfalen-Lippe: Sie wurden zum "familienfreundlichen Unternehmen 2019" gekürt. „Familienfreundlichkeit im Betrieb ist mehr als nur die Unterbringung von Kindern. Sie ist eine unternehmerische Entscheidung, die das Wohl der Mitarbeiterinnen als eine wichtige Voraussetzung für die dauerhafte Leistungsstärke des Betriebes begriffen hat“, sagt Anke Richter-Scheer, 1. Vorsitzende des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe.

Was macht einen guten Hausarzt aus, welchen Wert hat die sprechende Medizin und welche Ideen gibt es, um die Versorgung der Patienten auch in Zukunft zu sichern? Das beleuchtet der WDR in der Reportage "Die Story" mit dem Titel "Wie geht es besser? Die gute Hausarztpraxis". Das Fernsehteam hat dabei unter anderem auch in der Praxis von Anke Richter-Scheer, 1. Vorsitzende des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe und Hausärztin aus Bad Oeynhausen, vorbeigeschaut und Versorgungsassistentin Isabelle Bernhardt beim Hausbesuch begleitet. Zu Wort kommen außerdem Experten, die wissen, welchen Klischees die Menschen auf Ärzte-Bewertungsportalen auf den Leim gehen, ein Pionier für Telemedizin und ein Medizinstudent, der sich im Rahmen der Landarztquote vertraglich verpflichtet hat, nach seinem Studium das zu tun, was bislang nur wenige wollen: Landarzt sein.

Mit seiner Nachwuchsinitiative Allgemeinmedizin „Zukunft Praxis“ setzt sich der Hausärzteverband Westfalen-Lippe e.V. intensiv für die flächendeckende Sicherung der hausärztlichen Versorgung ein. „Wir wollen Medizinstudierende für unser Fachgebiet begeistern und Ihnen aufzeigen, dass der Hausarztberuf eine spannende und lohnende Perspektive für die Zukunft ist“, sagt Anke Richter-Scheer, 1. Vorsitzende des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe. Jetzt ist die Nachwuchsinitiative erstmals an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) zu Gast: Am Donnerstag, 7. November, lädt der Hausärzteverband ab 17 Uhr alle potenziellen Hausärzte von morgen – also Medizinstudierende, Famulanten, Block-Praktikanten, PJler, Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung – zum kostenlosen Vortrags- und Diskussionsabend und zum anschließenden Get Together mit kühlen Getränken, Essen und Musik in das Veranstaltungszentrum der RUB, Universitätsstraße 150, in Bochum ein.

Wie behält man als älterer oder multimorbider Patient den Durchblick im Medikamenten-Dschungel und welche Rolle spielt dabei der Hausarzt? Anke Richter-Scheer, 1. Vorsitzende des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe, hat diese und weitere Fragen als Studioexpertin in der WDR 4-Sendung "Mittendrin" beantwortet.

Die Hausarztliste gehört zu den Gewinnern bei den Wahlen zur Kammerversammlung der Ärztekammer Westfalen-Lippe: Laut vorläufigem Wahlergebnis wurde sie zweitstärkste Kraft, konnte einen Sitz dazu gewinnen und ihr Ergebnis verbessern. Die Vertreterinnen und Vertreter des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe werden künftig mit 18 Sitzen in der Kammerversammlung in Münster vertreten sein. „Wir konnten unsere Position damit nicht nur festigen, wir konnten sie weiter ausbauen“, freut sich Anke Richter-Scheer, 1. Vorsitzende des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe und Spitzenkandidatin für Die Hausarztliste im Wahlkreis Detmold, über das Ergebnis.

Das sei vor allem mit Blick auf die Zahlen der anderen Listen bemerkenswert, denn bis auf wenige Ausnahmen hätten alle Verluste oder stagnierende Ergebnisse zu verzeichnen. „Das zeigt: Der Rückhalt in der Ärzteschaft für unsere Politik ist da. Das ist eine tolle Bestätigung unserer Arbeit der vergangenen Jahre und gleichzeitig ein klarer Auftrag: Wir werden uns auch in Zukunft mit ganzer Kraft für die Belange der Hausärztinnen und Hausärzte in Westfalen-Lippe einsetzen und wollen aktiv mitgestalten“, betont Anke Richter-Scheer.

An den Universitäten in NRW ist in dieser Woche das Wintersemester 2019/2020 angelaufen. Unter den neuen Studierenden sind erstmals auch Hausärzte von morgen, die sich ihren Studienplatz über die Landarztquote sichern konnten. Der Hausärzteverband Westfalen-Lippe begrüßt die neuen Medizinstudierenden mit einer "Ersti-Tasche", voll gepackt mit wichtigen Informationen und tollen Präsenten.

"Wir wünschen allen angehenden Medizinern einen guten Start und viel Erfolg", sagt Anke Richter-Scheer, 1. Vorsitzende des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe. Der Landesverband stehe dabei von Beginn an als Ratgeber und Unterstützer an der Seite der Studierenden.

Wer sich für eine Ersti-Tasche interessiert, kann sich in der Geschäftsstelle des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe melden unter Tel.: 02303 94292-0 oder per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Der Deutsche Hausärzteverband hat im Rahmen des 40. Deutschen Hausärztetages in Berlin einen neuen Bundesvorstand gewählt. Der Bundesvorsitzende des Deutschen Hausärzteverbandes, Ulrich Weigeldt, wurde von den Delegierten mit 75 Prozent der Stimmen in seinem Amt bestätigt. Als erster stellvertretender Vorsitzender wurde Dr. Dieter Geis (Bayern) im Amt bestätigt. Er konnte 64 Prozent der Stimmen auf sich vereinen. Dr. Berthold Dietsche (Baden-Württemberg) wurde mit 63 Prozent ebenfalls als zweiter stellvertretender Bundesvorsitzender gewählt. Neu in den Bundesvorstand gewählt wurde Anke Richter-Scheer, 1. Vorsitzende des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe, als dritte stellvertretende Bundesvorsitzende. Auf sie entfielen 88 Prozent der Stimmen.

Bei der Kammerwahl 2019 setzt der Hausärzteverband Westfalen-Lippe mit "Die Hausarztliste" sowohl auf erfahrene Kolleginnen und Kollegen, als auch auf junge Ärztinnen und Ärzte, um die Interessen der Hausärzteschaft in Westfalen-Lippe optimal vertreten zu können. Kathrin Windemuth ist Ärztin in Weiterbildung aus Dortmund und sie kandidiert erstmals für die Hausarztliste im Regierungsbezirk Arnsberg. Im Interview erklärt sie, warum ihr berufspolitisches Engagement wichtig ist und wofür sie sich einsetzt.

Hier stellen wir Ihnen alle Kandidatinnen und Kandidaten der Hausarztliste vor.

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