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Erfolgreicher Auftakt im Doppelpack: Die Seminarreihe "Werkzeugkasten Niederlassung" hat am Samstag Premiere in Westfalen-Lippe gefeiert. Der Hausärzteverband Westfalen-Lippe hat die beliebten Workshops für Hausärzte von morgen und frisch Niedergelassene in die Region geholt und zum Startschuss gemeinsam mit dem Referententeam in Unna gleich zwei Module anbieten könnnen. Vormittags drehte sich alles um die "Freude mit Formularen und Attesten" (Modul 8), am Nachmittag ging es mit Modul 11 und dem Thema "Ehrlich gutes Geld verdienen – Abrechnung von EBM von Grund auf" weiter. Dieses Angebot kam bei den zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern an. In angenehmer Arbeitsatmosphäre kamen sie ins Gespräch, konnten Fragen rund um die Niederlassung loswerden und viele wertvolle Tipps für die Praxis mitnehmen.  

Lebhafte und pointierte Vorträge, versierte Referenten, intensive Diskussionen: Die DMP-Fortbildung „Alles auf einen Streich“, zu der der Bezirksverband Westfalen-Süd im Hausärzteverband Westfalen-Lippe in die LWL-Klinik in Dortmund eingeladen hatte, hielt ein spannendes Themenpaket für die Teilnehmer bereit. Rund 150 Hausärztinnen und Hausärzte nutzten die Gelegenheit, sich von Dr. Robert van der Meij, Dr. Ronald Doepner und Prof. Dr. Thomas Heitzer auf den aktuellen Stand des Wissens bei Diabetes mellitus, Asthma/COPD und KHK bringen zu lassen.

Die Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) hat Dr. Volker Schrage in ihrer Sitzung am 1. Dezember mit großer Mehrheit zum 2. Vorsitzenden der KVWL gewählt. Der Facharzt für Allgemeinmedizin aus Legden im Münsterland übernimmt den Posten zum 1. April 2019 und folgt damit auf Dr. Wolfgang-Axel Dryden, der sich im Frühjahr in den Ruhestand verabschiedet. „Wir freuen uns sehr, dass mit Volker Schrage ein langjähriges Mitglied und ein engagierter Delegierter des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe diese wichtige Position innerhalb der KV übernimmt“, erklärt Landesverbandsvorsitzende Anke Richter-Scheer.

Eine strukturierte Curriculare Fortbildung zur „Medizinischen Betreuung von Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung“ bietet die Akademie für medizinische Fortbildung der Ärztekammer Westfalen-Lippe und der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe in Kooperation mit dem Hausärzteverband Westfalen-Lippe e.V. 2019 und 2020 in Hagen an.
Durch die Vermittlung umfangreicher Kenntnisse sollen Ärztinnen und Ärzte dazu befähigt werden, mit diagnostischer und therapeutischer Sachkompetenz den besonderen Bedürfnissen geistig behinderter Menschen gerecht zu werden.

Die wissenschaftliche Leitung haben Dr. med. Jörg Stockmann (Bielefeld) und Dr. med. Samuel Elstner (Magdeburg). Anke Richter-Scheer, 1. Vorsitzende des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe, ist als Referentin beteiligt.

Kann ich mit meiner kranken Oma kuscheln? Muss ich immer lieb zu meinem kranken Bruder sein? Warum bin ausgerechnet ich krank geworden? Wenn Kinder (und Erwachsene) mit einer Krebserkrankung konfrontiert werden - weil Angehörige oder gar sie selbst  erkrankt sind - haben sie viele Fragen. Die Molekulare Biomedizinerin und Philosophin Dr. Sarah Roxana Herlofsen beantwortet in ihrem Kindersachbuch "Wie ist das mit dem Krebs?" 18 konkrete Fragen von Kindern im Alter von fünf und elf Jahren. Sie erklärt kindnah, was bei dieser Krankheit im Körper passiert: wie Zellen erkranken und der Körper unterstützt wird, wieder gesund zu werden. Auch schwierige Fragen nach dem Sterben und dem Tod werden dabei nicht ausgeklammert.

Das Kinderbuch erscheint in Kooperation mit der Deutschen Krebshilfe

Interessante Magazine und Zeitschriften erhöhen die Attraktivität des Wartezimmers und sorgen auch im privaten Bereich für Abwechslung und Lesespaß. Mitglieder des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe und ihre Mitarbeiter haben ab sofort exklusiv die Möglichkeit, Lesemappen mit unterschiedlichen Zeitschriftentiteln – für die Praxis oder für Zuhause – zu besonders günstigen Konditionen zu mieten: Gemeinsam mit dem neuen Kooperationspartner Medien-Palette hat die HSW mbH WL gleich mehrere Willkommenspakete für Lesezirkel-Neukunden zusammengestellt.

An der Universität Bielefeld entsteht eine neue medizinische Fakultät. Anfang Oktober wurde die Neugründung gefeiert. Dr. Wolfgang Picker-Huchzermeyer, Vorstandsmitglied des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe und Facharzt für Allgemeinmedizin aus Bielefeld, war bei der Pressekonferenz vor Ort anwesend und berichtet in diesem Beitrag über den Stand der Dinge und die nächsten Schritte.

Drei neue Versorgungsassistentinnen in der Hausarztpraxis haben sich in Unna zur VERAH-Qualitätszirkel-Moderatorin schulen und zertifizieren lassen: Theres Frickenstein aus Hörstel, Kalliopi Georgiadou aus Lüdenscheid und Jessica Oberholz aus Rietberg werden künftig eigene QZ für VERAH für die Regionen Rheine/Hörstel/Ibbenbüren, Lüdenscheid/Olpe/Meinerzhagen und Kreis Gütersloh anbieten.

Patienten, die in einen Hausarztvertrag eingeschrieben sind, leben länger, werden seltener ins Krankenhaus eingewiesen und erhalten eine bessere Arzneimittelversorgung. Das sind einige der Ergebnisse einer Evaluation der hausarztzentrierten Versorgung (HZV) in Baden-Württemberg, die vom Universitätsklinikum Heidelberg und der Goethe-Universität Frankfurt am Main vorgenommen wurde und über die das Deutsche Ärzteblatt berichtet.

Danach ist die hausarztzentrierte Versorgung nicht nur nachweislich gut für die Patientinnen und Patienten - sie rechnet sich auch finanziell.

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Mehr Frauen sollen in den Gremien von Kassenärztlichen Vereinigungen und Krankenkassen Verantwortung übernehmen. Das wünschen sich die Gesundheitsminister der Länder und schlagen eine Quote von 40 Prozent vor. Im Gespräch mit der Medical Tribune hat Anke Richter-Scheer, 1. Vorsitzende des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe, erklärt warum sie glaubt, dass eine Frauenquote an der Situation nichts ändern würde und berichtet, wie sich ihr eigener Karriereweg gestaltet hat.

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Der VERAH-Qualitätszirkel Kreis Steinfurt/Borken nimmt Fahrt auf: Beim zweiten Treffen in Ochtrup, Bezirk Westfalen-Nord im Hausärzteverband Westfalen-Lippe, konnten die beiden QZ-Moderatorinnen Yvonne Behrens und Laura Haase nicht nur mehr Teilnehmerinnen begrüßen, als noch bei der Premiere im Juni, einige der Versorgungsassistentinnen in der Hausarztpraxis reisten sogar extra aus Ahaus und Bocholt an. „Es war eine sehr interessante Runde, die allen viel Spaß gemacht hat“, zog Yvonne Behrens Bilanz. Themenschwerpunkt dieses Treffens war Wundmanagement.

Der Termin für den nächsten VERAH-QZ steht bereits fest: Es soll am 14. November stattfinden. Weitere Informationen zum Ort und Thema gibt es Kürze über die Homepage.

Der Kreis der HZV-Qualitätszirkel-Moderatoren Pharmakotherapie wird immer größer: Fünf neue Moderatoren wurden jetzt in Unna durch den Hausärzteverband Westfalen-Lippe zertifiziert. Die Fortbildung wurde geleitet von Michael Niesen, 2. Vorsitzender und Fortbildungsbeauftragter des Landesverbandes. Im Anschluss an die Zertifizierung lernten die neuen Moderatoren direkt auch die neuen Qualitätszirkel-Scanner kennen. In der Schulung erfuhren sie, wie sie die Teilnehmer ihrer Qualitätszirkel mit Hilfe der Scanner schnell und unkompliziert erfassen und die Daten automatisch ins Arztportal übermitteln können.

Rund 120 Teilnehmer – Ärztinnen, Ärzte, Medizinische Fachangestellte und VERAH – haben die Fortbildungen beim großen „DMP 3 in 1“-Tag des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe in Bad Oeynhausen besucht. „Ein tolles Ergebnis“, freute sich Landesverbandsvorsitzende Anke Richter-Scheer. „Diese Resonanz zeigt, dass wir mit unserem Angebot das Interesse der Hausärzte und Praxisteams in Ostwestfalen-Lippe getroffen haben!“ Unter dem Motto „Spezialist trifft Hausarzt – ambulant oder stationär“ hatte der Hausärzteverband in Kooperation mit dem Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW), der Stiftung DHD (Der herzkranke Diabetiker) und den Mühlenkreiskliniken am 12. September ins HDZ NRW geladen.

Neben einer Ärztefortbildung zum Disease Management Programm mit anschließender Podiumsdiskussion zum Thema „Nachwuchsgewinnung, aber wie?“ wurde ein „Update DMP für MFA und VERAH“ angeboten. Referentin Ilona Hüning hatte alles Wissenswerte rund um das Thema DMP für Praxisteams im Gepäck. Parallel informierten Joachim Schütz (Justiziar des Deutschen Hausärzteverbandes e.V.) und Steuerberater Daniel Vloet in dem Seminar „Praxisabgabe, -übernahme und -gründung. Zukunftssicherung für Jung und Alt“ mit juristischen, wirtschaftlichen und steuerrechtlichen Tipps über die optimale Vorbereitung zum Übergang in den Ruhestand. Eine Fachausstellung Gesundheit rundete das Informationsangebot ab.

Die Suche nach Praxis-Nachfolgern wird schwieriger, die Sorge der Menschen vor dem Wegfall des Hausarztes vor Ort nimmt zu. Der Hausärzteverband Westfalen-Lippe hat das Thema Nachwuchsförderung deshalb im Rahmen einer Podiumsdiskussion am 12. September im Herz- und Diabeteszentrum NRW in Bad Oeynhausen aufgegriffen. Unter dem Motto „Nachwuchsgewinnung, aber wie?“ stellten Dr. Theodor Windhorst (Präsident Ärztekammer Westfalen-Lippe), Prof. Dr. Dr. h.c. Diethelm Tschöpe, (Lenkungsausschuss Akademie für medizinische Fortbildung der ÄKWL und KVWL), Anke Richter-Scheer (1. Vorsitzende Hausärzteverband Westfalen-Lippe), Dr. Marie-Luise Kluger (Leiterin Gesundheitsamt Kreis Herford) und Michael Rausch (Hausarzt und Leiter des Zentrums für Familienmedizin am Holzmarkt, Recklinghausen) sich den Fragen von Moderatorin Daniela Thamm.

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