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Die Ärztefortbildung „Alles auf einen Streich“ läuft im Bezirk Westfalen-Süd des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe schon seit Jahren mit großen Erfolg. Am DMP-Fortbildungstag im April in Dortmund nahmen rund 100 Ärztinnen und Ärzte aus der Region teil. „Es war wie immer hochinteressant und durch die engagierten Vortragenden bis zum Schluss spannend und informativ“, so Bezirksvorsitzender Rolf Granseyer, der die Veranstaltung in der LWL-Klinik in Dortmund mit einem Vortrag zur hausarztzentrierten Versorgung (HZV) eröffnete.

Angehende Fachärzte für Allgemeinmedizin haben es in der Region Westfalen-Süd seit Beginn dieses Jahres leichter, ihre Weiterbildung zum Arzt für Allgemeinmedizin zu planen und zu organisieren. Das ermöglicht ein neuer Weiterbildungsverbund, an dem sich neben dem Klinikum Westfalen mit dem Brackeler Knappschaftskrankenhaus niedergelassene Ärzte aus der Region – darunter der Vorsitzende des Bezirkes Westfalen-Süd im Hausärzteverband Westfalen-Lippe, Rolf Granseyer, beteiligen. Unterstützt wird der „Westfälische Weiterbildungsverbund“ durch die Ärztekammer Westfalen-Lippe.

"Operation Karriere", der Nachwuchskongress für Medizinstudierende, Assistenzärzte/innen und junge Klinikärztinnen und -ärzte, ist am Samstag, 18. Mai 2019, zu Gast in Bochum - und der Hausärzteverband Westfalen-Lippe ist mit dabei. Von 9 bis 16.30 Uhr informiert das Team des Hausärzteverbandes am Messestand 05 im Veranstaltungszentrums der Ruhr-Universität Bochum, Universitätsstraße 150, über die Nachwuchsinitiative Allgemeinmedizin "Zukunft Praxis", über das Mentorenprogramm, die Seminarreihe "Werkzeugkasten Niederlassung", das Praxisforum, den Stammtisch für Weiterbildungsassistenten und alle weiteren Angebote speziell für den Medizinnachwuchs. Vorbeischauen lohnt sich.

Im Rahmen eines hausärztlichen Forschungsprojektes beschäftigt sich das Institut für Allgemeinmedizin und Familienmedizin der Universität Witten/Herdecke mit der "Verordnung von Protonenpumpeninhibitoren" (arriba-med) und ist auf der Suche nach Hausärztinnen und Hausärzten, die an den Projekt teilnehmen. Ziel ist es zu untersuchen, wie und wann Protonenpumpeninhibitoren eingesetzt werden, um das Verordnungsverhalten besser verstehen zu können, und die Versorgung der Patienten zu optimieren. Die Studie wird vom Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss finanziert. In diesem Projekt arbeitet die Universität Witten/Herdecke gemeinsam mit den Instituten bzw. Abteilungen für Allgemeinmedizin der Universitäten Marburg und Düsseldorf sowie der Barmer, AOK Hessen und AOK Nordwest zusammen.

Der Hausärzteverband Westfalen-Lippe ist auf Erfolgskurs. Landesverbandsvorsitzende Anke Richter-Scheer konnte bei der Landesdelegiertenversammlung im Rahmen des Hausärztetages Westfalen-Lippe in Münster in ihrem Bericht zur Lage gleich ein ganzes Paket an guten Nachrichten und erfreulichen Entwicklungen präsentieren. „Wir werden immer größer: Im Jahr 2018 haben wir einen Mitgliederzuwachs verzeichnet, den es im Vorfeld so nicht gegeben hat“, sagte Richter-Scheer. „Unter den Neumitgliedern sind dabei auch viele junge oder in Ausbildung befindliche Kolleginnen und Kollegen. Das zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, so Richter-Scheer. „Für diese erfolgreiche Entwicklung tun wir aber auch viel!“ So setzt der Landesverband auf den persönlichen Kontakt und die direkte Ansprache. „Wir zeigen Gesicht und sind präsent. Vor allem unser Angebot „Hausärzteverband vor Ort“, bei dem wir den Verband, unsere Ziele und Services vorstellen, stößt auf große Resonanz.“

Das Bewerbungsverfahren im Rahmen der Landarztquote in Nordrhein-Westfalen ist gestartet. Noch bis zum 30. April 2019 können sich Interessierte auf einen der 145 für das Wintersemester 2019/2020 zur Verfügung stehenden Medizinstudienplätze bewerben. NRW ist damit das erste Bundesland, das eine Landarztquote umsetzt.

Über eine Spende des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe e.V. in Höhe von 586,55 Euro freut sich das Team der Hospiz-Stiftung Arnsberg-Sundern. Der Hausärzteverband hatte im Rahmen seines diesjährigen 12. Hausärztetages Westfalen-Lippe in Münster eine Tombola zugunsten der Hospiz-Stiftung organisiert. „Für uns als Verband und für unsere Mitglieder steht die optimale Versorgung der Patienten in jeder Phase ihres Lebens immer im Mittelpunkt. Deshalb unterstützen wir die wichtige Arbeit der Hospiz-Stiftung sehr gerne“, erklärte Claudia Diermann, Geschäftsführerin der Hausärztlichen Service- und Wirtschaftsgesellschaft mbH Westfalen-Lippe, die den symbolischen Scheck im Namen des Hausärzteverbandes an Hospizleiterin Maria Stute überreichte.

„Allgemeinmedizin ist der Grundpfeiler der medizinischen Versorgung und sie hat wieder einen höheren Stellenwert – sowohl im Gesundheitssystem als auch in der Bevölkerung. Und das ist auch Ihr Verdienst als Verband.“ In seinem Grußwort beim Gesellschaftsabend des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe im Landhaus Pleister Mühle in Münster drückte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann seine Wertschätzung für den Einsatz des Verbandes aus. „Ich bin dem Hausärzteverband sehr dankbar für seine Arbeit der letzten Jahrzehnte“, so Laumann.

Der Gesellschaftsabend am 22. März war festlicher Höhepunkt des 12. Hausärztetages Westfalen-Lippe, zu dem der Hausärzteverband vom 21. bis 23. März nach Münster eingeladen hatte. Hausärztinnen und Hausärzte sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Gesundheitswesen und Selbstverwaltung nutzten die Gelegenheit, die Tagung noch einmal Revue passieren zu lassen und aktuelle Fragestellungen in der Gesundheitspolitik zu erörtern. „Heute Abend sind wirklich einmal alle unter einem Dach versammelt“, freute sich Anke Richter-Scheer, 1. Vorsitzende des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe, dass erstmals Vertreter aller Institutionen – des NRW-Gesundheitsministeriums und Landtags, der Ärztekammer Westfalen-Lippe, der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe, des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe und der Krankenkassen – beim Gesellschaftsabend zu Gast waren.

Einen Besucherrekord konnte der diesjährige 12. Westfälisch-Lippischen Hausärztetag des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe verbuchen: Rund 450 Besucherinnen und Besucher haben vom 21. bis 23. März an den Fortbildungen, der Nachwuchsinitiative Allgemeinmedizin "Zukunft Praxis", der Landesdelegiertenversammlung und der Fachausstellung Gesundheitswesen teilgenommen - so viele wie nie zuvor. "Das ist ein toller Erfolg", freut sich Claudia Diermann, Geschäftsführerin der hausärztlichen Service- und Wirtschaftsgesellschaft mbH Westfalen-Lippe (HSW mbH WL). Die HSW hatte den Hausärztetag in diesem Jahr erstmals komplett in Eigenregie organisiert. "Es ist natürlich eine schöne Bestätigung, wenn das Programm bei den Hausärztinnen und Hausärzten, MFA und VERAH und dem medizinischen Nachwuchs so gut ankommt", so Diermann. 

Nach dem Hausärztetag ist dabei gleichzeitig auch vor dem Hausärztetag, denn die Vorbereitungen für die Tagung im nächsten Jahr laufen bereits an. Der Termin steht schon fest: Der 13. Westfälisch-Lippische Hausärztetag 2020 wird vom 5. bis 7. März 2020 wieder in den Räumen der Ärztekammer Westfalen-Lippe stattfinden.

Heute und morgen, am 26. und 27. März, lädt der Gesundheitskongress des Westens in Köln wieder zum Austausch über Gesundheitspolitik und Gesundheitswirtschaft im Westen Deutschlands ein. Der Hausärzteverband Westfalen-Lippe ist mit dabei: Am Messestand informiert der Verband rund um seine Aktivitäten, den Hausarztberuf und die hausarztzentriertze Versorgung. Besuchen Sie unser Team im Kongresszentrum Gürzenich.

Tipps direkt aus der Praxis, persönliche Erfahrungsberichte vom Weg in die Niederlassung und eine große Portion Begeisterung für den spannenden Beruf des Hausarztes: Die Nachwuchsinitiative Allgemeinmedizin „Zukunft Praxis“, zu der der Hausärzteverband Westfalen-Lippe zum Auftakt seines 12. Westfälisch-Lippischen Hausärztetages in Münster eingeladen hatte, hielt jede Menge wichtige Informationen rund um die Themen Weiterbildung und Niederlassung für Medizinstudierende und Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung bereit. Rund 70 Gäste aus ganz Westfalen-Lippe kamen in die Ärztekammer, um authentische Erfahrungsberichte zu hören, Fragen zu stellen und mitzudiskutieren. „Das ist eine tolle Resonanz“, freute sich Anke Richter-Scheer, 1. Vorsitzende des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe und selbst Hausärztin mit Praxis in Bad Oeynhausen über das große Interesse. „Das zeigt uns, dass wir mit unserer Förderung des medizinischen Nachwuchses auf dem richtigen Weg sind.“ Vor dem Hintergrund des immer größer werdenden Bedarfs an jungen Hausärztinnen und Hausärzten hat der Hausärzteverband vor vier Jahren seine Nachwuchsinitiative gegründet. „Wir wollen zeigen, wie anspruchsvoll und erfüllend der Beruf des Hausarztes ist und wir wollen die Hausärzte von morgen begeistern“, sagt Richter-Scheer.

Das gelang den vier Referenten an diesem Abend mühelos. Und ganz nebenbei räumten sie auch mit dem einen oder anderen Vorurteil auf. So hat Dr. Birgit Schilling-Maßmann, Landärztin aus Überzeugung und Mutter dreier inzwischen erwachsener Söhne, zum Thema Vereinbarkeit von Hausarztberuf und Familie eine klare Meinung: Beides passt wunderbar zusammen, findet sie. „Mein Vater, der unsere Landarztpraxis gegründet hat, war damals noch rund um die Uhr im Einsatz und wir Kinder sind da komplett untergegangen. Damals gab es einfach noch keine Versorgungsstrukturen, alles lag in der Hand des Landarztes. Aber diese Zeiten sind lange vorbei“, so Schilling-Maßmann, die die Praxis im kleinen Dorf Leeden im Tecklenburger Land heute gemeinsam mit ihrem Mann betreibt.

Um die Patientenversorgung in der Allgemeinmedizin zu stärken, setzen die Ärztekammer und der Hausärzteverband Westfalen-Lippe auf Information, Beratung und Qualifizierung des Berufsnachwuchses. Anlässlich des 12. Westfälisch-Lippischen Hausärztetages des Verbandes in Münster präsentieren Berufsverband und Kammer ein ganzes Maßnahmenbündel, um dem immer größer werdenden Bedarf an Hausärztinnen und Hausärzten zu begegnen – erste Erfolge sind sichtbar.

Wie lässt sich die hausärztliche Versorgung der Patienten in Zukunft sichern? Wie können Städte und Kreise junge Mediziner für sich gewinnen? Und wie setzt sich der Hausärzteverband Westfalen-Lippe für mehr Nachwuchs in den Hausarztpraxen ein? Diese Fragen standen im Zentrum des ersten berufspolitischen Frühstücks, zu dem der Hausärzteverband Westfalen-Lippe e.V. am Mittwoch Vertreter aus der Landespolitik, dem Märkischen Kreis, dem Kreis Soest, dem Kreis Höxter, den Städten Schwerte, Unna und Sundern sowie der Ruhr-Universität Bochum in das Restaurant Freischütz in Schwerte eingeladen hatte.Zu Gast waren neben Christel Bayer (Leiterin der Stabsstelle zur Förderung der Allgemeinmedizin, NRW-Gesundheitsministerium) Susanne Schneider, gesundheitspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Prof. Dr. Horst Christian Vollmar (Leiter der Abteilung für Allgemeinmedizin, Ruhr-Universität Bochum), Dimitrios Axourgos (Bürgermeister der Stadt Schwerte), Hans-Georg Winkler (Erster Beigeordneter, Stadt Schwerte), Volker Schmidt (Fachbereich Gesundheit, Märkischer Kreis), Ralph Brodel (Bürgermeister der Stadt Sundern), Dirk Wigant (Beigeordneter, Kreisstadt Unna), Marcel Frischkorn (wfg Wirtschaftsförderung Kreis Soest) und Dr. Jens Grothues (Hausarzt, Beverungen).

„Viele Kolleginnen und Kollegen in den Hausarztpraxen sind über 60 Jahre alt und werden in absehbarer Zeit in den Ruhestand gehen, der Bedarf an jungen Hausärzten, die nachrücken, wird immer größer“, sagte Anke Richter-Scheer, 1. Vorsitzende des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe e.V. Finde sich für eine Praxis kein Nachfolger, sei das für die betroffenen Patienten vor Ort oft ein großes Problem. „Daher ist ein gemeinsamer Austausch wichtig, um zu schauen: Welche Ideen gibt es und wo kann man sich unterstützen“. 

„Gesundheit gemeinsam gestalten – In der Hausarztpraxis“: Unter diesem Motto steht der 12. Westfälisch-Lippische Hausärztetag in Münster, zu dem der Hausärzteverband Westfalen-Lippe e.V. von Donnerstag, 21. März, bis Samstag, 23. März 2019, in die Räume der Ärztekammer einlädt. Die Besucherinnen und Besucher erwartet nicht nur ein umfangreiches Fortbildungsprogramm für Hausärztinnen und Hausärzte, Medizinische Fachangestellte, Praxisteams sowie Medizinstudierende und Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung – auch ein spannendes Rahmenprogramm ist geplant.

Nachwuchsinitiative Allgemeinmedizin: Begeistern für die Praxis

Ein Themenschwerpunkt wird dabei auf dem hausärztlichen Nachwuchs liegen: Am Donnerstag, 21. März, sind die potenziellen „Hausärzte von morgen“ – also Medizinstudierende, Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung und alle Interessierten – ab 17 Uhr zur kostenlosen Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit anschließendem Get-Together mit Musik eingeladen. „Wir konnten wieder tolle Referenten für unsere Nachwuchsinitiative Allgemeinmedizin ,Zukunft Praxis‘ gewinnen“, freut sich Anke Richter-Scheer, 1. Vorsitzende des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe. „Sie werden in Vorträgen über den Beruf des Hausarztes, die möglichen Wege in die Praxis, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und das Thema Finanzierung informieren.“ Dabei ist es den „Machern“ der Nachwuchsinitiative wichtig, dass die Referenten nah dran sind an der Lebenswirklichkeit der Nachwuchsärzte. Es gibt Berichte aus der Praxis, die Möglichkeit, Fragen zu stellen, mitzudiskutieren und Kontakte zu knüpfen – alles in lockerer Atmosphäre. „In Zeiten, in denen überall über den großen Bedarf an Hausärzten in der Stadt wie auf dem Land diskutiert wird, machen wir uns aktiv dafür stark, angehende Mediziner für diesen schönen Job zu begeistern“, betont Anke Richter-Scheer.

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