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Der Hausärzteverband Westfalen-Lippe hat wichtige Informationen zum aktuellen Stand der Coronavirus-Infektionen, Links und Empfehlungen zum richtigen Umgang für Hausarztpraxen zusammen gestellt.

Die Geschäftsstelle des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe möchte die Praxen der Region auch und gerade in diesen besonderen und herausfordernden Zeiten bestmöglich informieren und unterstützen. 

Gibt es etwas, das wir für Sie tun können? Dann melden Sie sich gerne.

Tel: 02303 94292-0

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Den regelmäßgen Newsletter des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe e.V. können Sie hier über die Website abonnieren.

Mitglieder des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe werden zudem regelmäßig per Rundschreiben über die neuesten Entwicklungen rund um die Corona-Pandemie auf dem Laufenden gehalten. 

 

Die Hausarztzentrierte Versorgung bietet den Rahmen für eine bessere Versorgung der Patient*innen und stärkt die Hausarztpraxen. Deshalb belohnt der Hausärzteverband Westfalen-Lippe MFA und VERAH®, die die Hausarztzentrierte Versorgung weiterentwickeln und vorantreiben. Bei der neuen „HZV-Challenge“ kann das Praxisteam, das bis zum Stichtag die meisten Patientinnen und Patienten einschreibt, attraktive Preise gewinnen.Teilnehmen können die Teams (MFA und VERAH®) der Hausärztinnen und Hausärzte in Westfalen-Lippe, die an den HZV-Verträgen teilnehmen, Patienten in die HZV einschreiben und sich über die Website des Verbandes für das Gewinnspiel registrieren. Es gelten die Teilnahmebedingungen zum Gewinnspiel.

"Mit dem Beginn der Impfkampagne wurde endlich die Tür zur Normalität geöffnet. Impfungen werden die notwendige Öffnung der Gesellschaft nach ausreichender Immunisierung ermöglichen“, sagt Dr. Jens Grothues, 3. Vorsitzender des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe. Er ist Hausarzt mit Praxis in Beverungen und seit Anfang des Jahres zusätzlich Leiter des Impfzentrums im Kreis Höxter und ist damit von Beginn an und auf allen Ebenen aktiv am Impfgeschehen beteiligt. Sein Fazit des bisherigen Verlaufes der Impfkampagne fällt kritisch aus: „Ein schleppender Start, ständig neue Regeln und Herausforderungen, politisch geprägte Entscheidungen die sowohl unsere Arbeit in den Praxen wie in den Impfzentren nicht erleichtern, sondern verkomplizieren“, so Grothues.

Familienfreundlichkeit hat auch beim Hausärzteverband Westfalen-Lippe Vorfahrt: Am 15. Mai ist „Internationaler Tag der Familie“ – ein wichtiger Tag auch für den Hausärzteverband Westfalen-Lippe. Denn Familienfreundlichkeit wird bei uns in der Geschäftsstelle in Unna groß geschrieben. Und das wissen auch unsere Mitarbeiterinnen zu schätzen.

Eine über das übliche Ausmaß einer Impfreaktion hinausgehende gesundheitliche Reaktion (Impfkomplikation) bzw. Schädigung (Impfschaden) des menschlichen Körpers kommt nach einer Schutzimpfung selten vor. Treten jedoch Impfkomplikationen auf, bzw. kommt es zu einem Impfschaden, wirft dies eine Reihe von rechtlichen Fragen auf. Der Deutsche Hausärzteverband hat einen Überblick zum Impfschadensrecht unter besonderer Berücksichtigung der COVID-19-Schutzimpfung zusammen gestellt. Joachim Schütz, Justiziar des Deutschen Hausärzteverbandes, beleuchtet darin verschiedene arzthaftungs-, versorgungs- und arzneimittelhaftungsrechtliche Aspekte.

 

Überblick zum Impfschadensrecht

Seit dem 20. April müssen Arbeitgeber allen Beschäftigten, die nicht im Home-Office sind, Corona-Tests anbieten. Das hat die Bundesregierung beschlossen, und zwar in Form einer Änderung der bestehenden SARS-CoV-2-Arbeitschutzverordnung. Auch der Hausärzteverband Westfalen-Lippe bietet seinen Mitarbeiterinnen seit dieser Woche Antigen-Laientests zur nasalen Anwendung an. „Das Angebot wird rege genutzt. Damit wollen wir einen Beitrag zur Pandemiebekämpfung leisten“, erklärt Claudia Diermann, Geschäftsführerin des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe.

 

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Der Impfstart in den Hausarztpraxen war – trotz kontingentierter Impfstoffabgabe – ein voller Erfolg. „Wir haben zeigen können, dass wir binnen weniger Tage eine Vielzahl an Menschen gegen Corona impfen und das Tempo deutlich erhöhen konnten. Mit einer Verlagerung der Corona-Impfungen in die Praxen ist mehr Schwung in die Impfkampagne gekommen. Das zeigt: Wir können das!“, zieht Anke Richter-Scheer, 1. Vorsitzende des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe nach einer Woche eine erste Zwischenbilanz. Umso unverständlicher sei es, dass nach diesem Auftakt seitens der Politik diskutiert werde, den Hausärzt*innen die Impfstoffdosen zugunsten der Impfzentren wieder zu kürzen. „Das ist kontraproduktiv, zumal das Ziel des schnellen Durchimpfens so erst recht nicht erreicht werden kann. Das Tempo darf nicht wieder ausgebremst werden“, betont Richter-Scheer.

Ab Dienstag (6. April 2021) werden nun endlich auch die ersten Vertragsarztpraxen in Westfalen-Lippe in die Impfungen gegen das Coronavirus einsteigen. „Die Ärzte und medizinischen Fachkräfte in den Impfzentren haben in den vergangenen zwei Monaten großartige Arbeit geleistet. Noch mehr Tempo bei der Impfkampagne werden wir aber nur erzielen können, wenn wir in der Fläche in den Praxen impfen. Die niedergelassenen Ärzte haben hier schon vor Wochen ihre Bereitschaft signalisiert“, sagt Dr. Dirk Spelmeyer, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL). Dass nach den Osterfeiertagen Haus- und Fachärzte in Westfalen-Lippe die ersten Impfungen setzen können, sei aus seiner Sicht ein längst überfälliger Schritt. Auch wenn der Impf-stoff in den ersten Aprilwochen noch sehr begrenzt verfügbar sein wird, ist die Miteinbeziehung der Praxen ein wichtiges Signal für die Bürgerinnen und Bürger.

Der Corona Impfstart in den Hausarztpraxen ist derzeit in aller Munde und bestimmt ebenso in Ihrer Praxis ein großes Thema. Auch Sie werden sich fragen, wie Sie in der Praxis die Patientenanfragen steuern und unangemeldete Vorstellungen verhindern können.

Der Hausärzteverband Westfalen-Lippe e. V. hat mit Firma Geiger und Firma Mednet zwei Kooperationspartner gefunden, die ein Terminbuchungs- bzw. -anfragesystem zum Vorzugspreis für Verbandsmitglieder anbieten.

Das Impfen gegen COVID-19 in den Hausarztpraxen wird nach Ostern flächendeckend beginnen, zunächst allerdings mit einem stark limitierten Kontingent an Impfstoff.

"Das ist zwar sicherlich am Anfang nur ein Tropfen auf den heißen Stein, aber immerhin, wir beginnen", so Anke Richter-Scheer, 1. Vorsitzende des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe, im aktuellen Mitgliederrundschreiben des Landesverbandes.

Der Impferlass des NRW-Gesundheitsministeriums wirft bei vielen Kolleginnen und Kollegen aber auch Fragen zur Umsetzung auf. Der Hausärzteverband Westfalen-Lippe möchte die Praxen hier unterstützen und hat in der 13. Kalenderwoche zu drei Informationsverstaltungen "Corona-Imfpung in der Hausarztpraxis: Was ist zu tun?" eingeladen.

Neben einer ausführlichen Präsentation durch Anke Richter-Scheer, 1. Vorsitzende des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe, konnten die teilnehmenden Hausärztinnen, Hausärzte, MFA und VERAH® ihre Fragen stellen. Praxisnahe Antworten gaben neben Anke Richter-Scheer, die stellvertretenden Vorsitzenden Michael Niesen und Dr. Jens Grothues.

Die Aufzeichnung der Videokonferenz finden Sie im mitgliedergeschützen Bereich. Bitte melden Sie sich zunächst an, um den Link zu erreichen.

Link zur Aufzeichnung der Videokonferenz im mitgliedergeschützen Bereich

In Deutschland existieren große regionale Unterschiede in Bezug auf die Verordnungshäufigkeit von Antibiotika in der ambulanten Praxis. In manchen Landkreisen werden pro EinwohnerIn fünfmal so viele Antibiotika verordnet wie in anderen.

Die Universität Bremen und das Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie Bremen (BIPS) Allgemeinmedizin Fotolia 97218356 XXL führen derzeit im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) eine Studie zu diesen regionalen Unterschieden in der Antibiotika-Verordnung und deren möglichen Ursachen durch.

 

Im Kreis Gelsenkirchen werden vergleichsweise häufig Antibiotika verordnet. Die Uni Bremen und das Leibniz-Institut würden deshalb mit Hausärztinnen und Hausärzten vor Ort gerne kurze telefonische Interviews durchführen (Dauer: maximal 45 Minuten), um die regionalen Einflüsse zu untersuchen, die zu den Unterschieden in der Verordnung von Antibiotika beitragen könnten. Dafür erhalten die teilnehmenden ÄrztInnen eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 75 Euro.

Das Projekt findet unter der Leitung von Prof. Dr. Ulrike Haug (Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS) und Prof. Dr. Benjamin Schüz (Institut für Public Health und Pflegeforschung, Universität Bremen) statt. Prof. Dr. Benjamin Schüz ist auch Ansprechpartner für Nachfragen, er ist erreichbar unter Telefon: 0421/218 68831 und per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Persönliche Treffen und Diskussionsrunden unter Kolleginnen und Kollegen sind in Zeiten der Coronapandemie schwierig bis gar nicht umsetzbar. Der Redebedarf ist aber gerade angesichts der immer neuen Herausforderungen für die Teams in den Hausarztpraxen groß. Daher hat der Hausärzteverband Westfalen-Lippe im Rahmen seines ersten Fortbildungskongresses digital am Wochenende auch erstmals einen „Verbandstalk live“ organisiert. Eine Stunde lang stellte sich am Samstag, 6. März, der Vorstand des Landesverbandes – Anke Richter-Scheer (1. Vorsitzende), Michael Niesen (2. Vorsitzender), Dr. Jens Grothues (3. Vorsitzender) und Lars Rettstadt (Sprecher der Delegiertenversammlung) via Livestream den Fragen der Moderatorin Daniela Thamm und der zugeschalteten Mitglieder und Fortbildungsteilnehmer. Für die Online-Sprechstunde hatte sich der große Seminarraum der Geschäftsstelle des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe in Unna eigens in ein Filmstudio verwandelt.

Brauchen wir im 21. Jahrhundert immer noch einen besonderen „Frauentag“? Sind Frauen in unserer Gesellschaft nicht längst emanzipiert und gleichberechtigt? Agnes Rauter-Ullrich, Vorsitzende des Forums Hausärztinnen im Hausärzteverband Westfalen-Lippe, wendet sich anlässlich des heutigen Weltfrauentages an alle Hausärztinnen in Westfalen-Lippe und erklärt, warum dieser Tag ihrer Meinung nach noch immer und gerade jetzt bedeutsam ist und lädt zur Mitarbeit im Forum Hausärztinnen ein.

Es gibt viele Gründe für eine Mitgliedschaft im Hausärzteverband Westfalen-Lippe. Im Video "Gemeinsam stark im Hausärzteverband Westfalen-Lippe" kommen die Hausärzte Katja Köhler aus Schmallenberg im Sauerland, Manfred Michael Nickertz aus Kamen und Tobias Samusch aus Soest zu Wort und erzählen, warum, sie Mitglied geworden sind, warum es wichtig ist, sich im Berufsverband zu engagieren und nennen konkrete Beispiele, warum sich eine Mitgliedschaft lohnt. 

"Als Hausarzt sind sie nah dran am Menschen. Und genau da wissen wir, was die Medizin von morgen braucht. Und wenn wir uns nicht einbringen über den Verband, dann passiert genau das, dass am Ende der Patient vor Ort, Leute wie Sie und ich keine gute Medizin haben. Und dafür müssen wir einstehen. Für Qualität an der Basis können letztendlich nur die Hausärzte sorgen", sagt Tobias Samusch. Manfred Michael Nickertz ist sich sicher, dass ein Verband immer nur so stark ist, wie seine Mitglieder, Für Katja Köhler ist ein Engagement im Berufsverband auch ein wichtiges Mittel, um den Nachwuchs zu fördern und damit den Berufsstand zu sichern: "Der Hausarzt ist zentral, damit der Mensch sich glücklich fühlen kann. Und damit wir letztendlich auch von der Gesellschaft und von den Politikern endlich mal gewertschätzt werden, müssen wir uns im Berufsverband engagieren. Und damit wir auch unser unser Berufsbild am Leben erhalten und das einfach auch publik machen, wie wichtig wir eigentlich für den _ für die Patienten oder für die Menschen sind. Das hat man ja auch in der Corona-Epidemie gesehen: Ohne Hausarzt wäre ganz schnell alles zusammengekracht."

Sie wollen mehr über den Hausärzteverband Westfalen-Lippe erfahren? Dann schauen Sie unser neues Video "Gemeinsam stark im Hausärzteverband Westfalen-Lippe" an.

Gemeinsam stark im Hausärzteverband Westfalen-Lippe

 

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