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Das Institut für Allgemeinmedizin, Universitätsklinikum Essen lädt am Mittwoch, 4. März, von 9 bis 18 Uhr zum 5. Tag der Allgemeinmedizin Essen ein.Unter dem Motto "Hausarzt und Spezialist im Dialog" werden vormittags im Lehr- und Lernzentrum, Virchowstraße 163a,  Workshops für Hausärztinnen, Hausärzte und Medizinische Fachangestellte angeboten. Nachmittags schließen sich Vorträge im Deichmann-Auditorium an.

Anmeldungen sind bis zum 29. Februar möglich. 

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Der 13. Hausärztetag Westfalen-Lippe in Münster steht in diesem Jahr unter dem Motto: „Die Zukunft der hausärztlichen Versorgung – wir nehmen die Herausforderung an!“ und legt einen Themenschwerpunkt auf den medizinischen Nachwuchs. So findet zum Auftakt am Vorabend des Kongresses, am Donnerstag, 5. März, ab 16.30 Uhr ein kostenloser Informationsabend der „Nachwuchsinitiative Allgemeinmedizin Zukunft Praxis“ für Medizinstudierende und Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung statt. Vortragsthemen sind dabei unter anderem „Ab aufs Land: Motivation für die Landarztpraxis“, "Start up Praxis“ und „Family and work in balance“. Eine begleitende Fachausstellung rundet das Informationsangebot ab. Zum Abschluss gibt es ein lockeres Get Together mit Getränken, Essen, Musik und der Möglichkeit zum Netzwerken.

Zudem werden im Rahmen des Hausärztetages viele Seminare speziell für angehende und junge Hausärzte angeboten.

"Innovative Versorgungsstrukturen für Menschen mit Diabetes" standen im Fokus der Fachtagung Diabetes des Deutschen Hausärzteverbandes und der Deutschen Diabetesgesellschaft (DDG) in Leipzig, zu der Anke Richter-Scheer, 1. Vorsitzende des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe und stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Hausärzteverbandes, und Professor Monika Kellerer, Präsidentin der DDG, über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßen konnten.

Es sei absehbar, dass die Zahl der an Diabetes Erkrankten in Zukunft weiter steige und für diese Entwicklung reichten die bisherigen Versorgungsstrukturen wie das DMP alleine nicht aus, betonte Anke Richter-Scheer. "Der Hausarzt ist und bleibt im Rahmen der Patienversorgung der erste Ansprechpartner, der Patienten bei Vorliegen von Folgeerkrankungen an die spezialisierte diabetologische Versorgungsebene überweist", so Richter-Scheer. "Umso wichtiger ist hier, dass der Hausärzteverband und die Diabetologischen Verbände zusammen neue Versorgungsstrukturen gestalten."

28 Fortbildungen und Workshops für Ärztinnen und Ärzte, Medizinische Fachangestellte (MFA), VERAH und Nachwuchsmediziner: Das Programm des 13. Hausärztetages, zu dem der Hausärzteverband Westfalen-Lippe am 6. und 7. März nach Münster einlädt, ist so umfangreich wie nie zuvor. Zu dem großen Kongress werden Praxisteams aus der gesamten Region erwartet, die sich bei medizinischen Themengebieten oder bei Fragen rund um die Praxisorganisation oder Abrechnung von Fachreferenten auf den aktuellen Stand bringen lassen. Bis zu 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden vor Ort sein – in einigen Fortbildungen sind aber noch Plätze frei. Eine Auswahl:

Im Rahmen der Nachwuchsinitiative Allgemeinmedizin hat sich zwischen dem Hausärzteverband Westfalen-Lippe und Studierenden der Medizin und Zahnmedizin aus Riga in Lettland ein enger Kontakt entwickelt: Der Hausärzteverband sponsert die Studierenden aus Riga bereits zum zweiten Mal bei den Medimeisterschaften, einem großen Sportfestival, bei dem im Juni wieder rund 25.000 deutschsprachige Medizinstudierende aus ganz Europa in Obermehler in Thüringen erwartet werden. Bjarne Pohlmann vom Organisationsteam der Studierenden aus der lettischen Hauptstadt war nun zu Gast in der Geschäftsstelle des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe in Unna, um sich über die Aktivitäten des Verbandes in der Nachwuchsarbeit zu informieren und Informationsmaterial für die angehenden Mediziner in Riga mitzunehmen – darunter unter anderem die Einladung zum kostenlosen Nachwuchsabend im Vorfeld des Hausärztetages Westfalen-Lippe am 5. März in Münster.

Hausärzte von morgen, die am Donnerstag, 5. März, bei der kostenlosen Nachwuchsinitiative Allgemeinmedizin "Zukunft Praxis" des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe in Münster dabei sind, können sich auf ein tolles Gast-Geschenk freuen: Zusammen mit seinem Kooperationspartner Cathamed Ärztebedarf verschenkt der Hausärzteverband Westfalen-Lippe 50 Reflexhammer an die Teilnehmer. Die ersten 50 Nachwuchsmediziner - Medizinstudierende oder Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung - auf der Teilnehmerliste erhalten am Veranstaltungsabend das praktische Präsent. Ganz nebenbei gibt es für alle Gäste natürlich wieder spannende Vorträge und Infos rund um die Niederlassung, neue Kontakte, Essen und kühle Getränke.

Beginn der Nachwuchsinitiative Allgemeinmedizin ist um 16.30 Uhr mit einem Begrüßungsimbiss, die Vorträge und Diskussionsrunden starten um 17 Uhr in den Räumen der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Gartenstraße, in Münster.

Anmeldungen sind hier möglich.

Zum Programm

Aufgrund der aktuellen Situation finden Sie hier Hausärzteverband Westfalen-Lippe Informationen und Empfehlungen zum Umgang mit dem Coronavirus.

"Für die Kommunikation mit unseren Patienten ist es vielleicht wichtig zu wissen, dass  Experten zunächst einmal davon ausgehen, dass die Ansteckungsgefahr mit Influenza höher ist als die mit dem Coronavirus," so Anke Richter-Scheer, 1. Vorsitzende im Hausärzteverband Westfalen-Lippe.

"Nichtsdestotrotz sollten auch wir in den Praxen vorbereitet sein.  Entsprechende Hygienemaßnahmen verstehen sich von selbst.", empfiehlt Anke Richter-Scheer.

„Die Zukunft der hausärztlichen Versorgung – wir nehmen die Herausforderung an!“ Unter diesem Motto steht der 13. Hausärztetag Westfalen-Lippe in Münster, zu dem der Hausärzteverband Westfalen-Lippe e.V. von Donnerstag, 5. März, bis Samstag, 7. März 2020 in die Räume der Ärztekammer einlädt. Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein umfangreiches Fortbildungsprogramm für Hausärztinnen und Hausärzte, Medizinische Fachangestellte, Praxisteams sowie Medizinstudierende und Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung. Ein Themenschwerpunkt wird dabei auf dem medizinischen Nachwuchs liegen. So sindzum Auftakt am Donnerstag, 5. März, die potenziellen „Hausärzte von morgen“ – also Medizinstudierende, Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung und alle Interessierten – ab 16.30 Uhr zur kostenlosen Nachwuchsinitiative Allgemeinmedizin "Zukunft Praxis" mit Vorträgen, Diskussion und mit anschließendem Get Together mit Musik eingeladen. 

Nach den ersten bestätigten Coronavirus-Fällen in Bayern und Verdachtsfällen in Siegen warnt Anke Richter-Scheer, 1. Vorsitzende des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe e.V., vor einer Hysterie, rät aber zu gründlichen Hygienemaßnahmen und erhöhter Aufmerksamkeit. „Hier gelten die gleichen Vorsichts- und Schutzmaßnahmen wie bei allen hochansteckenden Viruserkrankungen“, so Richter-Scheer. „Das heißt konkret: die Hände müssen gründlich gewaschen und gegebenenfalls desinfiziert werden und man sollte nach Möglichkeit vermeiden, mit den Händen ins Gesicht zu fassen.“ Bei Grippeanzeichen sollten Patienten zu Hause bleiben und zunächst telefonisch Kontakt mit ihrer Hausarztpraxis aufnehmen, um das weitere Vorgehen zu besprechen. „Außerdem sollte man nicht in die Hand, sondern immer in den Ärmel husten“, sagt Richter-Scheer. Auch das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes könne zusätzlich vor einer Tröpfcheninfektion schützen.

„In den Hausarztpraxen sind die Kolleginnen und Kollegen aktuell natürlich besonders sensibilisiert, was das Thema Coronavirus angeht, da sie in der Regel der erste Ansprechpartner des Patienten sind. Zu dieser Jahreszeit, die ohnehin mit vermehrten grippalen Infekten einhergeht, sind Ärzte und Praxispersonal grundsätzlich sehr vorsichtig, was Hygiene, Patienten- und Selbstschutz angeht. Vor Ort sollte daher auf jeden Fall Schutzkleidung wie Mundschutz, Schutzkittel und Handschuhe vorrätig sein“, sagt die Landesverbandsvorsitzende, selbst Hausärztin in einer Praxis in Bad Oeynhausen. „Wichtig ist: Im Verdachtsfall muss auf jeden Fall das zuständige Gesundheitsamt informiert werden“, betont Anke Richter-Scheer. Dieses leite dann unmittelbar Maßnahmen ein, wenn sich ein Verdachtsfall bestätige.

Eine strukturierte Curriculare Fortbildung zur „Medizinischen Betreuung von Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung“ bietet die Akademie für medizinische Fortbildung der Ärztekammer Westfalen-Lippe und der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe in Kooperation mit dem Hausärzteverband Westfalen-Lippe e.V. 2020 und 2021 in Bad Oeynhausen an.

Durch die Vermittlung umfangreicher Kenntnisse sollen Ärztinnen und Ärzte dazu befähigt werden, mit diagnostischer und therapeutischer Sachkompetenz den besonderen Bedürfnissen geistig behinderter Menschen gerecht zu werden.

In der Hausarztpraxis betreuen Medizinische Fachangestellte (MFA) und Versorgungsassistentinnen (VERAH) eine Vielzahl von Patienten mit schwierigen medizinischen Problemen - und sie betreuen auch schwierige Patienten. Diese letzte Patientengruppe löst beim Personal oft negative Gefühle wie z. B. Angst, Abneigung, Hilflosigkeit und Wut aus. Wie definieren die Mitarbeiter einen "Oh-bitte-nicht-Patienten"? Wie verhalten sie sich bei aggressiven Patienten und wie bei einem Demenz-Patienten? In einem neuen Seminarangebot des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe erlernen MFA und VERAH  den kompetenten Umgang mit vielen besonderen Patientengruppen.

Das Seminar "Oh-Bitte-Nicht-Patienten - Professioneller Umgang mit besonderen Patientengruppen" findet am 8. Februar in Unna statt. Es sind noch einige Plätze frei.

Ganz im Zeichen der hausarztzentrierten Versorgung stand der große HZV-Fortbildungstag, zu dem der Bezirk Westfalen-Nord im Hausärzteverband Westfalen-Lippe am 22. Januar nach Legden im Kreis Borken eingeladen hatte. Die Vorträge zu den Fachgebieten der Neurologie, Psychiatrie und Geriatrie sowie die zusätzliche Sektion zum Thema "Zeitgemäße und moderne Art der Primärversorgung" lockten zahlreiche Hausärztinnen und Hausärzte aus dem gesamten Münsterland in das Hotel Hermannshöhe. Auch der parallel angebotene kostenlose HZV-Workshop für Fortgeschrittene für Medizinische Fachangestellte war ein voller Erfolg.

Schon jetzt sollten sich Interessierte den Termin für den nächsten DMP 3 in 1-Fortbildungstag für Ärztinnen und Ärzte in Legden merken: Er findet am 3. Juni statt und wird ebenfalls in Kombination mit einem Seminar für MFA und VERAH zum Thema Hygienemanagement angeboten.

Mehr digitale Innovation, mehr Arztentlastung für eine bessere Versorgung und mehr sprechende Medizin – auf diese Formel lässt sich der weiterentwickelte Vertrag zur Hausarztzentrierten Versorgung (HZV) zusammenfassen, den die Techniker Krankenkasse (TK) mit den Landesverbänden des Deutschen Hausärzteverbandes und der Hausärztlichen Vertragsgemeinschaft AG (HÄVG) geschlossen hat. Er gilt ab 1. Januar 2020 bundesweit in 13 von 17 KV-Regionen - auch in Westfalen-Lippe.

"Der Vertrag wird die Versorgung durch Hausärzte weiter stärken. Die Einigung zeigt, wie viel Kassen und Ärzte zusammen im Sinne der Patienten bewegen können, wenn der gemeinsame Wille da ist", sagt Thomas Ballast, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der TK. "Mit diesem Vertrag sichern wir die hausärztliche Versorgung unserer Patienten und stärken unsere Praxen, denn die HZV kann es nur von und mit Hausärztinnen und Hausärzten geben. Daher muss auch die Digitalisierung im hausärztlichen Umfeld mit unserer Einbindung erfolgen und von Hausärztinnen und Hausärzten aktiv mitgestaltet werden", erklärt Ulrich Weigeldt, Bundesvorsitzender des Deutschen Hausärzteverbandes.

Auf dem Weg in den Beruf stehen junge und angehende Ärztinnen und Ärzte oft vor vielen Fragen und Herausforderungen. Der Austausch mit Kollegen kann hier wertvolle Tipps und Unterstützung bieten. Daher lädt der Hausärzteverband Westfalen-Lippe e.V. zu einem kostenlosen Stammtisch für Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung ein, der am Freitag, 24. Januar, ab 18 Uhr erstmals in Bad Oeynhausen stattfindet. Angesprochen sind alle Ärztinnen und Ärzte, die sich gerade in Weiterbildung befinden, sich für Allgemeinmedizin interessieren und Fragen oder das Bedürfnis haben, sich zu vernetzen.

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