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"Keine Angst vor dem Arztbesuch": Appell an die Patienten

AdobeStock Arzt mit StethoskopGerade chronisch kranke Patienten sollten nicht aus Sorge vor einem erhöhten Infektionsrisiko auf ihre regelmäßigen Untersuchungen beim Hausarzt verzichten.  (Foto: ©Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

„Nehmen Sie Ihre Arzttermine wahr. Gehen sie zur Vorsorgeuntersuchung. Haben Sie keine Angst vor dem Besuch Ihrer Hausarztpraxis!“ Mit einem eindringlichen Appell wendet sich Anke Richter-Scheer, 1. Vorsitzende des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe, an die Patientinnen und Patienten. Nach einem Ansturm auf die Praxen, ausgelöst durch eine große Nachfrage nach Grippeschutzimpfungen im Oktober, sei es mit dem Teil-Lockdown im November zu einem regelrechten Einbruch bei den Patientenzahlen gekommen. „Die Entwicklung ist ähnlich wie im Frühjahr: Die Menschen sind verunsichert und besorgt. Sie fürchten ein erhöhtes Ansteckungsrisiko und vermeiden in der Folge Arzttermine“, weiß Anke Richter-Scheer. Diese Tendenz sei, gerade für chronisch kranke Patienten, gefährlich.

„Es ist wichtig, die Routinetermine wahrzunehmen. Nur so kann der Hausarzt die optimale Versorgung seiner Patienten sicherstellen und mögliche Folgeerkrankungen und Verschlechterungen des Gesundheitszustandes vermeiden“, betont Anke Richter-Scheer.

Die Befürchtungen der Patientinnen und Patienten vor einem erhöhten Ansteckungsrisiko mit dem Coronavirus in Arztpraxen seien unbegründet. „Die Hausarztpraxen sind gut vorbereitet. Sie haben strenge Hygienekonzepte installiert, Infektionssprechstunden eingerichtet und mögliche Infektpatienten von den übrigen Patienten getrennt. Sie können die bestmögliche Versorgung ihrer Patienten bei größtmöglicher Sicherheit gewährleisten, auch in diesen Zeiten!“

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