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Palliativmedizin: Ringen um das "Versorgungsmodell Westfalen-Lippe"

AdobeStock PalliativmedizinDer geplante bundeseinheitliche Rahmenvertrag zur spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) sorgt für Diskussionen. Insbesondere die in der Entwurfsfassung vorgesehenen Vorgaben rund um die Organisation der SAPV gefährdeten in ihrer jetzigen Form die bewährten palliativmedizinischen Strukturen in Westfalen-Lippe, in denen Hausärztinnen und Hausärzten eine zentrale Rolle zukommt, betont Dr. Ulrich Weller, Facharzt für Allgemeinmedizin mit palliativmedizinischem Schwerpunkt aus Bielefeld. Weller hat in Westfalen-Lippe das bundesweit anerkannte Versorgungskonzept Palliativmedizin mit entwickelt. In der aktuellen Ausgabe des Magazins "Der Hausarzt in Westfalen" gibt er eine Einschätzung der Situation. Das Magazin wird in diesen Tagen an die Mitglieder des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe verschickt und ist auch über den geschützten Mitgliederbereich der Homepage abrufbar.

In einem gemeinsamen Positionspapier setzt sich der Berufsverband der Palliativmediziner zusammen mit der KVWL und der ÄKWL für den flächendeckenden Erhalt des erfolgreichen Versorgungsmodells mit integrierter allgemeiner ambulanter Palliativversorgung (AAPV) und spezialisierter ambulanter Palliativversorgung (SAPV) in Westfalen-Lippe ein. Das Positionspapier wird auch durch den Hausärzteverband Westfalen-Lippe unterstützt.

Zum Positionspapier

 

 

 

(Foto: ©Chinnapong - stock.adobe.com)

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