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Landarztquote: Bewerbungsverfahren für Medizinstudienplätze gestartet

Fotolia 53637000 M MedizinstudiumIm Rahmen der Landarztquote werden 7,6 Prozent der Medizinstudienplätze in NRW an Bewerber vergeben, die sich verpflichten, nach dem Studium und der Arzt-Weiterbildung für zehn Jahre in einer unterversorgten oder von Unterversorgung bedrohten Region als Hausärzte zu arbeiten. (Foto: Fotolia)

Das Bewerbungsverfahren im Rahmen der Landarztquote in Nordrhein-Westfalen ist gestartet. Noch bis zum 30. April 2019 können sich Interessierte auf einen der 145 für das Wintersemester 2019/2020 zur Verfügung stehenden Medizinstudienplätze bewerben. NRW ist damit das erste Bundesland, das eine Landarztquote umsetzt.

Das Bewerbungsverfahren ist zweistufig Nach Informationen des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW (MAGS) wird in der ersten Stufe die Abiturdurchschnittsnote mit 30 Prozent, der Test für Medizinische Studiengänge (TMS) mit 30 Prozent und eine Ausbildung bzw. berufliche oder praktische Tätigkeiten mit 40 Prozent gewichtet. Im Rahmen der zweiten Stufe finden im Juni strukturierte Auswahlgespräche statt, in denen u.a. Empathie und Sozialkompetenz der Bewerberinnen und Bewerber gewichtet werden. Die Details regelt eine Rechtsverordnung zum Landarztgesetz, die im Februar dieses Jahres erlassen wurde.

Alle Informationen zum Bewerbungsverfahren gibt es unter www.landarztgesetz.nrw sowie unter www.lzg.nrw.de. Für weitere Fragen steht Interessierten die folgende Servicenummer zur Verfügung: 0234 / 91535 555.

Zur Pressemitteilung des MAGS NRW

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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