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Dortmund: „Westfälischer Weiterbildungsverbund“ gegründet

WeiterbildungsverbundStellten im Knappschaftskrankenhaus den Weiterbildungsverbund vor (v.l.): Hauptgeschäftsführer Klinikum Westfalen Stefan Aust, der niedergelassene Hausarzt und Bezirksvorsitzender des Hausärzteverbandes Westfalen-Süd Rolf Granseyer, Doris Dorsel (Ärztekammer), Krankenhausdirektor Stefan Grave, Dr. Marcus Wenning (Ärztekammer) und Dr. Clemens Kelbel (Stv. Ärztlicher Direktor Klinikum Westfalen (Foto: Wolter/Klinikum Westfalen)

Angehende Fachärzte für Allgemeinmedizin haben es in der Region Westfalen-Süd seit Beginn dieses Jahres leichter, ihre Weiterbildung zum Arzt für Allgemeinmedizin zu planen und zu organisieren. Das ermöglicht ein neuer Weiterbildungsverbund, an dem sich neben dem Klinikum Westfalen mit dem Brackeler Knappschaftskrankenhaus niedergelassene Ärzte aus der Region – darunter der Vorsitzende des Bezirkes Westfalen-Süd im Hausärzteverband Westfalen-Lippe, Rolf Granseyer, beteiligen. Unterstützt wird der „Westfälische Weiterbildungsverbund“ durch die Ärztekammer Westfalen-Lippe.

Ziel des Weiterbildungsverbundes ist es, die Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin attraktiver zu gestalten. Die Weiterbildung im Bereich der Klinik, vorgesehen sind mindestens 24 Monate, kann nach eigenem Interesse ausgestaltet werden, verschiedene Abteilungen können in Abständen von sechs Monaten durchlaufen werden. Im Anschluss an die klinische Weiterbildung kann die ambulante Weiterbildung, mindestens 24 Monate, in den beteiligten Praxen durchgeführt werden.

Vor dem Hintergrund des immer größer werdenden Bedarfes an Hausärztinnen und Hausärzten sei dies ein zukunftsweisendes Modell, erklärte Rolf Granseyer bei der Vorstellung des neuen Verbundes im April in Dortmund.

 

 

 

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