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Fachtagung Diabetes: Innovative Versorgungsstrukturen sind gefragt

Stammtisch Ärzte in WeiterbildungAnke Richter-Scheer unterstrich in ihrer Begrüßung die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit zwischen dem Hausärzteverband und den Diabetologischen Verbänden und die Ausgesaltung neuer Versorgungsstrukturen. (Fotos: DDG)

"Innovative Versorgungsstrukturen für Menschen mit Diabetes" standen im Fokus der Fachtagung Diabetes des Deutschen Hausärzteverbandes und der Deutschen Diabetesgesellschaft (DDG) in Leipzig, zu der Anke Richter-Scheer, 1. Vorsitzende des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe und stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Hausärzteverbandes, und Professor Monika Kellerer, Präsidentin der DDG, über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßen konnten.

Es sei absehbar, dass die Zahl der an Diabetes Erkrankten in Zukunft weiter steige und für diese Entwicklung reichten die bisherigen Versorgungsstrukturen wie das DMP alleine nicht aus, betonte Anke Richter-Scheer. "Der Hausarzt ist und bleibt im Rahmen der Patienversorgung der erste Ansprechpartner, der Patienten bei Vorliegen von Folgeerkrankungen an die spezialisierte diabetologische Versorgungsebene überweist", so Richter-Scheer. "Umso wichtiger ist hier, dass der Hausärzteverband und die Diabetologischen Verbände zusammen neue Versorgungsstrukturen gestalten."

Bei der Fachtagung am 5. Februar in Leipzig tauschten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rahmen von Vorträgen, Workshops und einem gesundheitspolitischen Podium aus. Themen waren hier unter anderem "Defizite in der Versorgung - Was wünschen sich die Patienten?", "Digitalisierung nutzen, um die Versorgung zu verbessern", "Schnittstellen in der transsektoralen Versorgung" und "Die sichere Versorgung von morgen - auch in strukturschwachen Regionen".  

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