hvwl logo

Ein sehr erfolgreicher VERAH-Qualitätszirkel (QZ) fand diese Woche in der Geschäftsstelle des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe statt. In den VERAH-Qualitätszirkeln gibt es einmal pro Quartal ein Zusammenkommen, dort werden Themen aus den Tätigkeiten der VERAH und ein HZV-Thema besprochen. Das Motto dieses Treffens waren die Neuerungen in der TI / Telematik, die von Beate Kalz von der KVWL referiert wurden. Unter den vorgeschriebenen Abstands- und Hygienemaßnahmen kamen ein aktiver Gesprächsaustausch zwischen den sieben Teilnehmer*innen zustande.

Auf dem Weg zur eigenen Hausarztpraxis stoßen angehende Hausärztinnen und Hausärzte oft auf Unsicherheiten und Stolpersteine. Doch sie sind mit ihren Fragen nicht allein: Der Hausärzteverband Westfalen-Lippe unterstützt und begleitet sie, unter anderem mit der beliebten, interaktiven Seminarreihe „Werkzeugkasten Niederlassung“.

Vom 11. bis 13. September 2020 findet mit dem dreitägigen „Bootcamp – Werkzeugkasten Niederlassung“ in Haltern am See nun ein spannendes Special statt.

Nachdem aufgrund der Corona-Pandemie wochenlang keine Präsenzveranstaltungen möglich warten, konnten jetzt erstmals wieder Gäste in der Geschäftsstelle des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe begrüßt werden: Unter den vorgeschriebenen Abstands- und Hygienemaßnahmen fand die Zertifizierung von acht neuen „Pharmakotherapie-Qualitätszirkel-Moderatoren in Unna statt.

Abstriche sind in Hausarztpraxen in diesen Tagen ein zentrales Thema, nicht nur in den Kreisen Gütersloh und Warendorf. Für alle, die sich noch einmal informieren möchten, wie ein Mund-, Nasen- und Rachenraumabstrich richtig funktioniert und was zu beachten ist, damit er höchste Aussagekraft hat, hat der Hausärzteverband Westfalen-Lippe ein Video erstellt: Lars Rettstadt, Vorstandsmitglied im Landesverband und Hausarzt aus Dortmund, erklärt und demonstriert, worauf es ankommt.

Zum Youtube-Video geht es hier.  

Der neue "Hausarzt in Westfalen"" ist da! Unser Verbandsmagazin ist wieder randvoll mit spannenden Themen für Hausärztinnen und Hausärzte, MFA, VERAH und den medizinischen Nachwuchs. Die Sommerausgabe informiert über die Corona-Pandemie und die besonderen Herausforderungen, die diese für die Hausarztpraxen in der Region mit sich gebracht hat. Und sie zeigt, mit wie viel Engagement und kreativen Ideen die Praxisteams diese Herausforderungen angenommen haben und auf welche vielfältigen Unterstützungsangebote des Hausärzteverbandes sie sich dabei verlassen können.

Außerdem gibt es Informationen zu neuen digitalen Fortbildungsformaten und Terminen, zu Angeboten für den Nachwuchs, zu exklusiven Serviceleistungen für Mitglieder, zur hausarztzentrierten Versorgung (HZV) und zu den Aktivitäten des Landesverbands und der Bezirke. Jede Menge interessanter (Lese-)Stoff also!

Der "Hausarzt in Westfalen" wird in diesen Tagen in die Praxen geschickt. Ab sofort ist das Magazin außerdem als E-Paper im geschlossenen Mitgliederbereich der Homepage hinterlegt. Hier sind auch die vorangegangenen Ausgaben des "Hausarzt in Westfalen" als PDF zu finden.

Sie sind noch kein Mitglied? Hier geht es zur Online-Beitrittserklärung.

Viel Spaß bei der Lektüre!

Die neue Corona-Warn-App der Bundesregierung ist auf dem Markt. Sie soll dabei helfen, festzustellen, ob ein App-Nutzer in Kontakt mit einer infizierten Person geraten ist und daraus ein Ansteckungsrisiko entstehen kann. Infektionsketten sollen so schneller unterbrochen werden. Das Bundesgesundheitsministerium wirbt für eine breite Nutzung.

Wie Hausärzte mit Patienten umgehen können, die von der Corona-Warn-App informiert wurden, und wie die Corona-Warn-App arbeitet, hat „Der Hausarzt.Digital“ in sechs Schritten anschaulich dargestellt.

Zum Artikel in „Der Hausarzt digital“ vom 16. Juni 2020

Der Download und die Nutzung der Corona-Warn-App sind freiwillig. Die App ist kostenlos für Apple-Nutzer im App Store und für Android-Nutzer bei Google Play erhältlich.

Informationen zur Corona-Warn-App

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat zudem eine Übersicht mit Informationen und Handlungsempfehlungen für Hausärztinnen/Hausärzte und Vertragsärztinnen/Vertragsärzte erstellt.

Zur Übersicht des RKI

In vielen Hausarztpraxen herrschen Unsicherheiten in Bezug auf COVID-19 und es gibt viele Fragen. Was muss ich nun tun, damit ich meine Mitarbeiter, aber auch meine Patienten schützen kann? Wie kann nun eine optimale Praxisorganisation aussehen?

Der Hausärzteverband Westfalen-Lippe, hat in Zusammenarbeit mit Virologen und Gesundheitsämtern alle nötigen Informationen zusammengestellt und bietet im Rahmen einer Veranstaltungsreihe „Corona-Wissen to go - Informationen und Unterstützung für Hausarztpraxen“ den Hausärzten die Gelegenheit, sich vor Ort zu informieren und sich unter Kollegen auszutauschen, mit der Chance sich gegenseitig regional zu unterstützen und Hilfestellung zu leisten.

Die ersten Veranstaltungen finden statt:

am 24.06.2020, 15.00 Uhr - 17.00 Uhr in Brakel,

am 24.06.2020, 17.00 Uhr - 19.00 Uhr in Münster,

am 26.06.2020, 15.00 Uhr - 17.00 Uhr in Steinfurt.

Der Hausärzteverband Westfalen-Lippe erweitert fortlaufend sein Webinar-Angebot: Neben zahlreichen Webinaren aus den Themenbereichen Kommunikation und Praxismanagement gibt es  ab sofort auch kostenlose Online-Fortbildungen rund um die hausarztzentrierte Versorgung. Zur Auswahl stehen ein "HZV-Abrechnungsworkshop, Corona & more", ein Einsteiger-Webinar "HZV - das PLUS für Ihre Praxis" und das Thema "HZV-Einschreibung der Patienten leicht gemacht". 

Die acht universitären Institute für Allgemeinmedizin in NRW haben gemeinsam ein Verbundprojekt zum Aufbau eines allgemeinmedizinischen Forschungspraxennetzes (hafo.nrw) eingeworben: In dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) über fünf Jahre mit insgesamt 3,75 Mio. Euro geförderten Vorhaben kooperieren die Universitäten Bochum, Münster, Witten/Herdecke, Aachen, Bonn, Düsseldorf, Essen und Köln. Ziel des Projekts hafo.nrw ist der nachhaltige Aufbau einer hausärztlichen Forschungsinfrastruktur in Nordrhein-Westfalen: Praxistandems aus Arzt/Ärztin und MFA werden in versorgungsrelevanter Forschung „aus der Praxis für die Praxis“ eng mit ihren Universitäten zusammenarbeiten.

In seinem aktuellen Rundbrief an die Hausärztinnen und Hausärzte lobt Ulrich Weigeldt, Bundesvorsitzender Deutscher Hausärzteverband e.V., das herausragende Engagement der Hausarztpraxen vor Ort bei der Bewältigung der Corona-Pandemie und der Sicherung der Patientenversorgung und bezieht Stellung zur telefonischen Feststellung der AU, zu finanziellen Schutzschirmen und der HZV in Corona-Zeiten.

Zum Rundbrief des Bundesvorsitzenden 

Hausärztinnen und Hausärzte können ihre Patienten mit einer leichten Erkrankung der oberen Atemwege vorerst weiterhin per Telefon krankschreiben. Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ist zunächst für maximal sieben Tage möglich, kann aber telefonisch um weitere sieben Tage verlängert werden.

Nachdem der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) am 17.04.2020 beschlossen hatte, die Ausnahmeregelung zur telefonischen AU, zu kippen, forderte der Hausärzteverband Westfalen-Lippe gemeinsam mit weiteren Landesverbänden und dem Deutschen Hausärzteverband am vergangenen Wochenende den GBA auf, die Entscheidung zur Rücknahme der Ausnahmeregelung zur telefonischen Krankschreibung zu überdenken und zurückzunehmen. Dieser Beschluss des GBA gefährdete nach Ansicht des Hausärzteverbandes die bisherigen gemeinsamen Erfolge in der Pandemiebekämpfung. Es konnte politisch nicht gewollt sein, Infekte zum jetzigen - eindeutig zu frühen - Zeitpunkt in den Hausarztpraxen zu behandeln (zur Pressemitteilung des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe).

Der GBA hat  nun entschieden, die Ausnahmeregelung zur telefonischen Krankschreibung bis zum 4. Mai zu verlängern.

Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) hat am 17. April 2020 beschlossen, die Ausnahmeregelung, wonach Ärztinnen und Ärzte Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen (AU) nach nur telefonischem Kontakt ausstellen dürfen, nicht zu verlängern. Diese Entscheidung ist für den Hausärzteverband Westfalen-Lippe nicht nachvollziehbar. „Die Ausnahmeregelung wurde am 20. März 2020 getroffen, um das Risiko einer Ansteckung mit COVID-19 zu reduzieren. Dass die Infektion mit dem Coronavirus sich bis heute noch nicht so rasant ausgebreitet hat, wie anfangs befürchtet, ist neben vielen Vorkehrungen wie Basishygiene, Abstandshaltung und Kontaktsperre auch dem umsichtigen Verhalten der Ärzteschaft, insbesondere der Hausärzte, zu verdanken“, erklärt Anke Richter-Scheer, 1. Vorsitzende des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe. „Diese haben sich nach Kräften dafür eingesetzt, mögliche Corona-Infektionen aus den Praxen herauszuhalten, um so die Versorgung der Patienten aufrechterhalten und die Patienten sowie die Praxisteams selbst vor einer Ansteckung mit COVID-19 schützen zu können. Die Ausnahmeregelung einer telefonischen AU war hier ein wichtiges Instrument!“

Hausärztinnen und Hausärzte sind an vorderster Front im Einsatz beim Kampf gegen das Coronavirus, viele engagieren sich in den Diagnose- und Behandlungszentren in ihren Heimatregionen. Einer von ihnen ist Lars Rettstadt, Vorstandsmitglied im Hausärzteverband Westfalen-Lippe und Hausarzt mit Praxis in Dortmund: Er ist leitender Arzt im Test- und Behandlungszentrum im Signal Iduna Park. Im Podcast des BVB berichtet er von seinem Spagat zwischen Praxis und Corona-Dienst, der Unterstützung durch sein Praxisteam, der guten Zusammenarbeit zwischen Hausärzten, niedergelassenen Ärzten, KVWL und dem BVB im Testzentrum und dem großen Zuspruch, den Hausärzte - nicht nur in dieser besonderen Situation - von ihren Patienten erhalten.

Hier geht's zur Podcast-Folge

Hier geht's zur Website des BVB

Häusliche Isolation und Quarantäne sind Ausnahmesituationen, die bei den betroffenen Menschen zu ungewohnten Emotionen, Konflikten und sogar Gewalt führen können. Das Institut für hausärztliche Fortbildung (IHF) im Deutschen Hausärzteverband und die Redaktion des Magazins "Der Hausarzt" haben in einer Patienten-Info Tipps und Strategien zusammengestellt, mit denen Betroffene diesen negativen Gefühlen und Problemen entgegenwirken können. Hier finden sich auch Hilfsangebote und Kontakte zu Beratungsstellen wie z.B. zur Corona-Hotline des Berufsverbands Deutscher Psychologinnen und Psychologen, zur Telefonseelsorge, zum Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" oder zum Infotelefon des Bundeswirtschaftsministeriums für Bürger mit wirtschaftsbezogenen Fragen zum Coronavirus. Hausarztpraxen können diese Patienteninfos noch individuell um ihren Praxiskontakt und regionale Corona-Hotlines ergänzen und zur Orientierung und Unterstützung an ihre Patientinnen und Patienten herausgeben. 

Die Informationen können auf der Website unter der Rubrik "Wissenswertes für Patienten - Coronavirus Aktuell" abgerufen werden und stehen hier zum Download zur Verfügung:

Häusliche Isolation: Angst, Konflikte und Gewalt vermeiden - hausärztliche Tipps in Zeiten der Corona-Epidemie

Was Hausärzte bei Isolation raten: Das hilft Ihrer Seele

 

Suche

Login