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Die Informationsflut um das Coronavirus reißt nicht ab und dank der Medien nimmt die Verunsicherung zu!

In einer gemeinsamen Erklärung stellen der Hausärzteverband Westfalen-Lippe e. V. und die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe heraus, was wirklich wichtig ist und reagieren auf vielfache Nachfragen. 

Heute beginnen die Wahlen in den Verwaltungsbezirken der Ärztekammer Westfalen-Lippe: Vom 9. bis 18. März können die Wahlberechtigten ihre Stimme abgeben für ihre Wunschkandidatinnen und -kandidaten für Vorstände und Schlichtungsausschüsse in den einzelnen Verwaltungsbezirken. Vor Ort haben sich zahlreiche engagierte Hausärztinnen und Hausärzte auf die Listen der Wahlvorschläge setzen lassen, die sich für die Hausarzt-Interessen und ihre Kolleginnen und Kollegen stark machen wollen. Der Hausärzteverband Westfalen-Lippe ruft alle Wahlberechtigten auf, ihre Chance zu nutzen, mitzuentscheiden und an der Wahl teilzunehmen.

Weitere Informationen zur Wahl der Vorstände und Schlichtungsausschüsse der Verwaltungsbezirke der Ärztekammer Westfalen-Lippe

Der Hausärzteverband Westfalen-Lippe hat wichtige Informationen zum aktuellen Stand der Coronavirus-Infektionen und Empfehlungen zum richtigen Umgang für Hausarztpraxen zusammen gestellt:

Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe gibt in ihrem KVWL-Telegramm (Stand: 17. März 2020) zum Coronavirus aktuelle Handlungsempfehlungen für die Praxis. 

Weitere aktuelle Informationen und Handlungsempfehlungen bietet die KVWL zum Download an:

• KVWL-Telegramm Coronavirus: Handlungsempfehlungen für die Praxis (Stand: 03. März 2020)
• KVWL-Telegramm Coronavirus: Handlungsempfehlungen für die Praxis (Stand: 17. März 2020)
• Flussschema des RKI zur Verdachtsabklärung
• Plakat für die Praxistür – Praxisschild (A4)
• Patienteninfo Abstrich

Die KVWL informiert zudem über ihre Website: www.kvwl.de/coronavirus

Das Robert-Koch-Institut (RKI)  informiert tagesaktuell zur Situation.  Hier gibt es weiterführende Informationen zur Epidemiologie, zu Diagnostik und Umgang mit Probenmaterial und Prävention sowie nützliche Infografiken.

Wichtige Informationen zum aktuellen Stand der Entwicklung sowie Tipps zu Hygienemaßnahmen und zum richtigen Verhalten bei Verdachtsfällen gibt es zudem über die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW. Hier ist auch eine Hotline für Bürger eingerichtet.

Das Verbandsorgan des Deutschen Hausärzteverbandes Der Hausarzt“ bietet eine Checkliste für die Praxis, einen Praxisaushang und eine Patienteninfo zur Unterscheidung zwischen Grippe und Coronavirus zum Download an. Diese werden bei relevanten Veränderungen auch immer wieder aktualisiert.

Über einen großen Karton mit Äpfeln, die der Hausärzteverband Westfalen-Lippe eigentlich als Gastgeschenke für die Teilnehmer seines für das Wochenende geplanten Hausärztetages in Münster vorgesehen hatte, können sich nun die Kunden der Tafel im Kreis Unna freuen. Nachdem der Hausärzteverband seinen Kongress mit Blick auf die aktuelle Coronavirus-Situation am Montag abgesagt hatte, suchte das Team der Verbandsgeschäftsstelle in Unna eine sinnvolle alternative Verwendung für das Obst. „Die Äpfel kommen bei der Tafel nun bedürftigen Menschen zugute; so erfüllen sie doch noch einen wunderbaren Zweck“, sagt Claudia Diermann, Geschäftsführerin der Hausärztlichen Service- und Wirtschaftsgesellschaft des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe. Die Äpfel sind per Laser mit dem Schriftzug „HZV“ für hausarztzentrierte Versorgung versehen und sollten ursprünglich auf witzige und gesunde Weise Werbung für das Hausarztprogramm des Verbandes machen.

Zu seinem Fortbildungskongress für Hausärztinnen, Hausärzte, Praxisteams und Nachwuchsmediziner aus der gesamten Region hatte der Hausärzteverband Westfalen-Lippe von Donnerstag bis Samstag über 450 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Münster erwartet. „Durch die aktuellen Coronavirus-Infektionen in der Region und die große Sorge in der Bevölkerung, was dieses Thema angeht, stehen die Kolleginnen und Kollegen in den Hausarztpraxen in diesen Tagen aber unter einer besonderen Belastung“, erklärt Anke Richter-Scheer, 1. Vorsitzende des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe. „Die Hausärztinnen und Hausärzte werden jetzt in den Praxen gebraucht, um für die Patienten als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen. Daher haben wir uns dazu entschieden, unseren Kongress abzusagen. Wir kommen mit diesem Schritt unserer Verantwortung unseren Gästen, Fortbildungsteilnehmern, Sponsoren und Kooperationspartnern gegenüber nach.“

 

Der Hausärzteverband Westfalen-Lippe sagt seinen diesjährigen Hausärztetag, der vom 5. bis 7. März in Münster stattfinden sollte, ab. „Angesichts der aktuellen Coronavirus-Infektionen in der Region und der großen Sorge in der Bevölkerung, was dieses Thema angeht, stehen die Kolleginnen und Kollegen in den Hausarztpraxen in diesen Tagen unter einer besonderen Belastung“, erklärt Anke Richter-Scheer, 1. Vorsitzende des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe. „Die Hausärztinnen und Hausärzte werden jetzt in den Praxen gebraucht, um für die Patienten als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen. Daher haben wir uns dazu entschieden, unseren Kongress abzusagen. Wir kommen mit diesem Schritt unserer Verantwortung unseren Gästen, Fortbildungsteilnehmern, Sponsoren und Kooperationspartnern gegenüber nach.“

Das Team des Hausärzteverbandes habe sich diese Entscheidung nicht leichtgemacht. „Dieser Umstand ist einmalig und wir bedauern ihn sehr. In der aktuellen Situation sehen wir aber keine andere Möglichkeit“, betont Anke Richter-Scheer. Zu dem dreitägigen Kongress in den Räumen der Ärztekammer Westfalen-Lippe waren über 450 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der gesamten Region zu zahlreichen Fortbildungsveranstaltungen, einer Gesundheitsmesse und zur Nachwuchsinitiative Allgemeinmedizin „Zukunft Praxis“ erwartet worden. Das Team des Hausärzteverbandes werde versuchen, den Fortbildungsteilnehmern, Sponsoren und Dienstleistern mögliche Alternativen anzubieten.

Bereits gezahlte Teilnahmegebühren werden erstattet.

"Innovative Versorgungsstrukturen für Menschen mit Diabetes" standen im Fokus der Fachtagung Diabetes des Deutschen Hausärzteverbandes und der Deutschen Diabetesgesellschaft (DDG) in Leipzig, zu der Anke Richter-Scheer, 1. Vorsitzende des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe und stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Hausärzteverbandes, und Professor Monika Kellerer, Präsidentin der DDG, über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßen konnten.

Es sei absehbar, dass die Zahl der an Diabetes Erkrankten in Zukunft weiter steige und für diese Entwicklung reichten die bisherigen Versorgungsstrukturen wie das DMP alleine nicht aus, betonte Anke Richter-Scheer. "Der Hausarzt ist und bleibt im Rahmen der Patienversorgung der erste Ansprechpartner, der Patienten bei Vorliegen von Folgeerkrankungen an die spezialisierte diabetologische Versorgungsebene überweist", so Richter-Scheer. "Umso wichtiger ist hier, dass der Hausärzteverband und die Diabetologischen Verbände zusammen neue Versorgungsstrukturen gestalten."

Im Rahmen der Nachwuchsinitiative Allgemeinmedizin hat sich zwischen dem Hausärzteverband Westfalen-Lippe und Studierenden der Medizin und Zahnmedizin aus Riga in Lettland ein enger Kontakt entwickelt: Der Hausärzteverband sponsert die Studierenden aus Riga bereits zum zweiten Mal bei den Medimeisterschaften, einem großen Sportfestival, bei dem im Juni wieder rund 25.000 deutschsprachige Medizinstudierende aus ganz Europa in Obermehler in Thüringen erwartet werden. Bjarne Pohlmann vom Organisationsteam der Studierenden aus der lettischen Hauptstadt war nun zu Gast in der Geschäftsstelle des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe in Unna, um sich über die Aktivitäten des Verbandes in der Nachwuchsarbeit zu informieren und Informationsmaterial für die angehenden Mediziner in Riga mitzunehmen – darunter unter anderem die Einladung zum kostenlosen Nachwuchsabend im Vorfeld des Hausärztetages Westfalen-Lippe am 5. März in Münster.

Hausärzte von morgen, die am Donnerstag, 5. März, bei der kostenlosen Nachwuchsinitiative Allgemeinmedizin "Zukunft Praxis" des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe in Münster dabei sind, können sich auf ein tolles Gast-Geschenk freuen: Zusammen mit seinem Kooperationspartner Cathamed Ärztebedarf verschenkt der Hausärzteverband Westfalen-Lippe 50 Reflexhammer an die Teilnehmer. Die ersten 50 Nachwuchsmediziner - Medizinstudierende oder Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung - auf der Teilnehmerliste erhalten am Veranstaltungsabend das praktische Präsent. Ganz nebenbei gibt es für alle Gäste natürlich wieder spannende Vorträge und Infos rund um die Niederlassung, neue Kontakte, Essen und kühle Getränke.

Beginn der Nachwuchsinitiative Allgemeinmedizin ist um 16.30 Uhr mit einem Begrüßungsimbiss, die Vorträge und Diskussionsrunden starten um 17 Uhr in den Räumen der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Gartenstraße, in Münster.

Anmeldungen sind hier möglich.

Zum Programm

Aufgrund der aktuellen Situation finden Sie hier Hausärzteverband Westfalen-Lippe Informationen und Empfehlungen zum Umgang mit dem Coronavirus.

"Für die Kommunikation mit unseren Patienten ist es vielleicht wichtig zu wissen, dass  Experten zunächst einmal davon ausgehen, dass die Ansteckungsgefahr mit Influenza höher ist als die mit dem Coronavirus," so Anke Richter-Scheer, 1. Vorsitzende im Hausärzteverband Westfalen-Lippe.

"Nichtsdestotrotz sollten auch wir in den Praxen vorbereitet sein.  Entsprechende Hygienemaßnahmen verstehen sich von selbst.", empfiehlt Anke Richter-Scheer.

Nach den ersten bestätigten Coronavirus-Fällen in Bayern und Verdachtsfällen in Siegen warnt Anke Richter-Scheer, 1. Vorsitzende des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe e.V., vor einer Hysterie, rät aber zu gründlichen Hygienemaßnahmen und erhöhter Aufmerksamkeit. „Hier gelten die gleichen Vorsichts- und Schutzmaßnahmen wie bei allen hochansteckenden Viruserkrankungen“, so Richter-Scheer. „Das heißt konkret: die Hände müssen gründlich gewaschen und gegebenenfalls desinfiziert werden und man sollte nach Möglichkeit vermeiden, mit den Händen ins Gesicht zu fassen.“ Bei Grippeanzeichen sollten Patienten zu Hause bleiben und zunächst telefonisch Kontakt mit ihrer Hausarztpraxis aufnehmen, um das weitere Vorgehen zu besprechen. „Außerdem sollte man nicht in die Hand, sondern immer in den Ärmel husten“, sagt Richter-Scheer. Auch das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes könne zusätzlich vor einer Tröpfcheninfektion schützen.

„In den Hausarztpraxen sind die Kolleginnen und Kollegen aktuell natürlich besonders sensibilisiert, was das Thema Coronavirus angeht, da sie in der Regel der erste Ansprechpartner des Patienten sind. Zu dieser Jahreszeit, die ohnehin mit vermehrten grippalen Infekten einhergeht, sind Ärzte und Praxispersonal grundsätzlich sehr vorsichtig, was Hygiene, Patienten- und Selbstschutz angeht. Vor Ort sollte daher auf jeden Fall Schutzkleidung wie Mundschutz, Schutzkittel und Handschuhe vorrätig sein“, sagt die Landesverbandsvorsitzende, selbst Hausärztin in einer Praxis in Bad Oeynhausen. „Wichtig ist: Im Verdachtsfall muss auf jeden Fall das zuständige Gesundheitsamt informiert werden“, betont Anke Richter-Scheer. Dieses leite dann unmittelbar Maßnahmen ein, wenn sich ein Verdachtsfall bestätige.

Eine strukturierte Curriculare Fortbildung zur „Medizinischen Betreuung von Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung“ bietet die Akademie für medizinische Fortbildung der Ärztekammer Westfalen-Lippe und der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe in Kooperation mit dem Hausärzteverband Westfalen-Lippe e.V. 2020 und 2021 in Bad Oeynhausen an.

Durch die Vermittlung umfangreicher Kenntnisse sollen Ärztinnen und Ärzte dazu befähigt werden, mit diagnostischer und therapeutischer Sachkompetenz den besonderen Bedürfnissen geistig behinderter Menschen gerecht zu werden.

In der Hausarztpraxis betreuen Medizinische Fachangestellte (MFA) und Versorgungsassistentinnen (VERAH) eine Vielzahl von Patienten mit schwierigen medizinischen Problemen - und sie betreuen auch schwierige Patienten. Diese letzte Patientengruppe löst beim Personal oft negative Gefühle wie z. B. Angst, Abneigung, Hilflosigkeit und Wut aus. Wie definieren die Mitarbeiter einen "Oh-bitte-nicht-Patienten"? Wie verhalten sie sich bei aggressiven Patienten und wie bei einem Demenz-Patienten? In einem neuen Seminarangebot des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe erlernen MFA und VERAH  den kompetenten Umgang mit vielen besonderen Patientengruppen.

Das Seminar "Oh-Bitte-Nicht-Patienten - Professioneller Umgang mit besonderen Patientengruppen" findet am 8. Februar in Unna statt. Es sind noch einige Plätze frei.

Ganz im Zeichen der hausarztzentrierten Versorgung stand der große HZV-Fortbildungstag, zu dem der Bezirk Westfalen-Nord im Hausärzteverband Westfalen-Lippe am 22. Januar nach Legden im Kreis Borken eingeladen hatte. Die Vorträge zu den Fachgebieten der Neurologie, Psychiatrie und Geriatrie sowie die zusätzliche Sektion zum Thema "Zeitgemäße und moderne Art der Primärversorgung" lockten zahlreiche Hausärztinnen und Hausärzte aus dem gesamten Münsterland in das Hotel Hermannshöhe. Auch der parallel angebotene kostenlose HZV-Workshop für Fortgeschrittene für Medizinische Fachangestellte war ein voller Erfolg.

Schon jetzt sollten sich Interessierte den Termin für den nächsten DMP 3 in 1-Fortbildungstag für Ärztinnen und Ärzte in Legden merken: Er findet am 3. Juni statt und wird ebenfalls in Kombination mit einem Seminar für MFA und VERAH zum Thema Hygienemanagement angeboten.

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