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Resolution: Delegierte fordern mehr Wertschätzung für MFA

Medizinische Fachangestellte in Hausarztpraxen stehen beim Kampf gegen die Corona-Pandemie seit über zwei Jahren in der vordersten Reihe. Ob beim Testen, Aufklären, Impfen, Beruhigen von aufgebrachten Patienten oder dem Aufrechterhalten der medizinischen Versorgung auch unter schwierigsten Rahmenbedingungen – die Hausärztinnen und Hausärzte, insbesondere aber auch ihre Teams, sind ungebrochen und unermüdlich in einem kräftezehrenden Einsatz. Die Tatsache, dass Medizinische Fachangestellte (MFA) angesichts dieses außergewöhnlichen Engagements bei den aktuellen Plänen der Politik zur Zahlung eines staatlichen Corona-Bonus für Pflegekräfte erneut außen vor bleiben sollen, hat im Rahmen der Landesdelegiertenversammlung des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe am Wochenende in Dortmund den Unmut der Delegierten erregt. Dass es für MFA, anders als für Pflegekräfte in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, bislang noch keinerlei Corona-Sonderzahlungen gegeben habe und diese auch bei den Planungen für einen weiteren Corona-Bonus keine Rolle spielten, sei nicht nachvollziehbar, so die Delegierten. In einer gemeinsam verabschiedeten Resolution fordern sie in Anlehnung an den Tarifvertrag im öffentlichen Dienst einen Pandemiezuschlag oder einen zusätzlichen Steuerfreibetrag für 2022 in Höhe von 1.300 Euro für die MFA der Hausarztpraxen.

„Die Teams in den Hausarztpraxen haben den Schutzwall für den stationären Bereich in einer enormen Kraftanstrengung über all die Monate aufrechterhalten. Ohne sie hätten wir weder die Vorstand Hausärzteverband Westfalen Lippe 2022 03 26 lrAnke Richter-Scheer, 1. Vorsitzende des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe (vorne), Delegiertensprecher Lars Rettstadt (hinten), Vorstand und Delegierte des Landesverbandes fordern, die Leistung von MFA während der Pandemie zu würdigen. (Foto: Lana Roßdeutscher) Impfkampagne noch die Versorgung der Patienten so erfolgreich schaffen oder die befürchtete Überlastung des stationären Bereiches verhindern können“, betonten auch Anke Richter-Scheer, 1. Vorsitzende des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe und Hausärztin aus Bad Oeynhausen, und Lars Rettstadt, Delegiertensprecher und Hausarzt aus Dortmund. „Das verdient Anerkennung und Wertschätzung.“

Die Landesdelegierten des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe waren am 26. März im Radisson Blu Hotel in Dortmund erstmals seit Pandemiebeginn wieder in Präsenz zu einer Delegiertenversammlung zusammengekommen. Bei der Versammlung unter 2G+-Bedingungen nutzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit zum persönlichen Austausch und diskutierten aktuelle berufspolitische Themen wie die Herausforderungen der Digitalisierung im Gesundheitswesen, die Nachwuchssicherung in den Hausarztpraxen, die Vorteile der Hausarztzentrierten Versorgung (HZV) und die erfreuliche Entwicklung des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe als Interessenvertretung aller hausärztlich tätigen Ärztinnen und Ärzte in der Region. „Unsere kontinuierlich steigenden Mitgliederzahlen zeigen uns, dass wir mit unserer Arbeit und unserem Einsatz für die Hausarztmedizin auf dem richtigen Weg sind und dass die Serviceleistungen, die der Verband seinen Mitgliedern bietet, gut ankommen“, sagte Anke Richter-Scheer. „Das bestärkt uns darin, diesen Weg weiterzugehen.“

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