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Kurzfristiges Auslaufen der Corona-Impfverordnung: "Massive Gefahr für die Impfkampagne"

Der Deutsche Hausärzteverband und seine 18 Landesverbände warnen vor massiven Folgen für die Impfkampagne, wenn die Coronavirus-Impfverordnung Ende des Jahres auslaufen würde. „Wenn die Impfverordnung, so wie es aktuell diskutiert wird, wirklich Ende des Jahres ausliefe, dann würde der Impfkampagne de facto der Stecker gezogen werden", heißt es in einer Pressemitteilung vom 25. November.  "Natürlich begrüßen wir die Überführung des Impfens in die Hausarztpraxen, aber unter diesen Bedingungen ist es allein schon zeitlich nicht zu schaffen", so Anke Richter-Scheer, 1. Vorsitzende des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe.

Bisher werden die Corona-Impfungen über die Coronavirus-Impfverordnung geregelt. Es war vorgesehen, dass diese bis April 2023 verlängert wird, um dann unter Umständen neu strukturiert zu werden. So soll sichergestellt werden, dass die Durchführung und Umsetzung der Corona-Impfkampagne während der Hochinzidenzmonate im Winter gewährleistet ist. Dies war und ist die Grundlage für eine erfolgreiche Impfkampagne in Deutschland, die maßgeblich von Hausärztinnen und Hausärzten getragen wurde. Dem Vernehmen nach ist nun vorgesehen, die Impfverordnung Ende des Jahres auslaufen zu lassen und die Impfungen kurzfristig und ohne weitere Vorbereitungen in die Regelversorgung zu überführen.

Eine solche Überführung wird nicht bis zum 01. Januar 2023 möglich sein, da die Selbstverwaltung einen zeitlichen Vorlauf benötigt, um notwendige vertragliche und administrative Rahmenbedingungen zu schaffen. Daher ist nach derzeitigem Stand davon auszugehen, dass die Abwicklung und die Vergütung der Corona-Impfungen nach dem 01. Januar 2023 nicht sichergestellt ist. Der Deutsche Hausärzteverband und seine 18 Landesverbände warnen die politischen Akteure ausdrücklich und auf das Schärfste davor, die Impfkampagne derart zu sabotieren.

Zur Pressemitteilung des Deutschen Hausärzteverbandes und seiner Landesverände

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