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Aktuelle Meldungen

27
Januar
2022

Onlinebefragung zur ambulanten Versorgung im hohen Alter

Das NRW Forschungskolleg GROW an der Universität zu Köln führt eine Onlinebefragung ambulant tätiger Haus-, Fach- und Zahnmedizinerinnen zur ambulanten Versorgung im hohen Alter durch. In der Befragung werden Erfahrungen und Ansichten zur Arbeit mit über 80-jährigen Patientinnen erfragt. Mit den Ergebnissen sollen unter anderem Herausforderungen und Unterstützungsbedarfe für die Gestaltung ambulanter Versorgung erarbeitet werden. Die Studie entsteht in Kooperation mit dem Institut für Gesundheitsökonomie und Klinische Epidemiologie der Uniklinik Köln. Alle in Nordrhein-Westfalen ambulant tätigen Haus-, Fach- und Zahnmediziner*innen können an der Befragung teilnehmen. Ausgenommen von der Befragung sind Ärztinnen und Ärzte, die ausschließlich Kinder und Jugendliche behandeln. 

 

Die Onlinebefragung zur ambulanten Versorgung im hohen Alter aus (zahn)ärztlicher Perspektive läuft noch bis zum 15. Februar. Die Befragung dauert ca. 10-15 Minuten.

Die Teilnahme ist hier möglich.


17
Januar
2022

Online-Fortbildungstag zu chronischen Erkrankungen (DMP)

Auch wenn Corona aktuell in der öffentlichen Diskussion das beherrschende Thema ist: Andere Erkrankungen, insbesondere chronische Patientenleiden, machen während der Pandemie keine Pause. Für die Teams in den Hausarztpraxen ist es wichtig, bei den Themen Asthma/ COPD, Koronare Herzkrankheit (KHK) und Diabetes immer auf dem aktuellsten Stand der Medizin zu sein. Der Hausärzteverband Westfalen-Lippe bietet daher am Mittwoch, 26. Januar, von 14 bis 20 Uhr, einen kompletten Online-Fortbildungstag zu diesem Schwerpunkt an: Unter dem Motto „DMP 3 in 1“ stehen Fachvorträge zu den hausarzttypischen Behandlungsanlässen aus dem so genannten Disease Management Programm (DMP) sowie wichtige Aspekte der Hausarztzentrierten Versorgung (HZV) auf der Tagesordnung. Es gibt die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich mit Kolleginnen und Kollegen auszutauschen.

Dr. med. Uwe Hemmers, Facharzt für Innere Medizin mit Schwerpunkt Lungen- und Bronchialheilkunde aus Münster, referiert zum Thema „Biologicals bei schwerem Asthma“. Dr. Winfried Keuthage, Facharzt für Allgemeinmedizin und Diabetologe aus Münster, behandelt das Thema Diabetes. Dr. med. Sebastian Gesenhues, Facharzt für Innere Medizin und Allgemeinmedizin aus Ochtrup, widmet sich den „Vorteilen einer zeitgemäßen und modernen Art der Primärversorgung“. Und auch Fragen zur Digitalisierung und Telematikinfrastruktur werden eine Rolle spielen.

Der Fortbildungstag wird vom Hausärzteverband Westfalen-Lippe normalerweise traditionell in Legden im Kreis Borken ausgerichtet. Aufgrund der aktuell dynamischen Corona-Situation wird er nun aber als Online-Fortbildung angeboten und steht damit nicht nur Ärztinnen und Ärzten offen, die aus der Region kommen, sondern allen interessierten Medizinerinnen und Medizinern.
Für den Fortbildungstag sind bei der Ärztekammer Westfalen-Lippe acht Fortbildungspunkte beantragt.

Weitere Informationen und Anmeldungen gibt es hier.


11
Januar
2022

"Hart aber fair": Anke Richter-Scheer diskutiert mit Gesundheitsminister Lauterbach

„Es geht wieder los. Wie hart werden die ersten Wochen mit Omikron?“ fragte Montagabend Abend Frank Plasberg in der ARD-Sendung „hart aber fair“. Zu Gast war, neben Bundesgesundheitsminister Karl 1 HAF PW0222Am 10. Januar diskutierte Moderator Frank Plasberg (rechts) mit seinen Gästen über die Coronasituation unter Omikron-Bedingungen. Anke Richter-Scheer (3.v.l.) lieferte eine Einschätzung aus Ärztesicht. (Foto: WDR/ Thomas Ernst) Lauterbach, u.a. auch Anke Richter-Scheer, 1. Vorsitzende des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe, die eine Einschätzung aus Ärztesicht lieferte. So kritisierte sie die ungleiche Verteilung der Impfstoffe zwischen Impfzentren und Praxen. Die Tatsache, dass in den Praxen nur Moderna zur Verfügung stehe, der für unter 30-Jährige nicht empfohlen sei, erschwere die Arbeit der ohnehin extrem strapazierten Praxisteams zusätzlich, führe zu Diskussionen auch mit Älteren, die nur Biontec wollten und zu einer Abwanderung der Menschen in die Impfzentren. Die Dünnhäutigkeit aller – der Patienten wie der Ärztinnen und Ärzte mit ihren Teams, nehme zu. Man erlebe tragische Krankheits- und Todesfälle, die am Ende umso deutlicher zeigten, wie wichtig es sei, das Impfen konsequent voranzutreiben.

Zum Video der Sendung vom 10.01.2021


05
Januar
2022

Blickpunkt Nachwuchs: „Die Allgemeinmedizin bietet heute sehr attraktive Arbeitsmodelle“

Eine gute Work-Life-Balance ist heutzutage auch als Hausarzt möglich. Dr. Moritz Paar (Bild) ist ein gutes Beispiel dafür, wie man den Job als Hausarzt und die Zeit mit der Familie heutzutage in Einklang bringen kann. Er ist als Hausarzt in Teilzeit in Ahaus tätig. Beim Kompetenzzentrum Weiterbildung Allgemeinmedizin Westfalen-Lippe ist er mitverantwortlich für die Entwicklung und Organisation des Seminarprogramms, in den Werkzeugkasten Niederlassung-Modulen gibt er sein Wissen als Referent an junge Kolleg*innen weiter. Die beiden letztgenannten Tätigkeiten erledigt der junge Vater meist aus dem Homeoffice.


20
Dezember
2021

Minister dankt für Impfeinsatz und bittet um weitere Unterstützung

In einem Brief an alle niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte in NRW spricht NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann den Teams in den Praxen seinen Dank für das große Engagement in der Impfkampagne aus. Mehr als 3,6 Millionen Menschen hätten in Nordrhein-Westfalen bereits ihre Auffrischungsimpfung erhalten. Etwa 80 Prozent der Impfungen erfolgten dabei bei der niedergelassenen Ärzteschaft. "Mir ist bewusst, dass die Impfkampagne von allen Beteiligten sowohl im niedergelassenen ärztlichen Bereich, als auch in den Kommunen eine große Kraftanstrengung erfordert", so Laumann. "Ohne den unermüdlichen Einsatz von Ihnen und Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wäre dies nicht möglich. Zumal Sie neben dem Impfgeschehen auch die reguläre medizinische Versorgung sicherstellen müssen."

Mit den Impfungen der Kinder ab fünf Jahren sei nun die nächste Herausforderung zu bewältigen. In den Kommunen werden seit Ende vergangener Woche gesonderte Impfangebote für Kinder vorgehalten. Diese Angebote stehen allen Kindern ab fünf Jahren offen. "Ich möchte hiermit an Sie appellieren, sich an diesen Impfungen zu beteiligen", so Laumann in dem Schreiben an die Ärztinnen und Ärzte.

Richter-Scheer: "Was wir brauchen sind Impfstoff und pragmatische Lösungen!"

"Wir haben in den letzten Wochen gezeigt, dass das Impfen von der Vertragsärzteschaft geleistet werden kann", erklärt Anke Richter-Scheer, 1. Vorsitzende des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe. "Unser Problem sind aber nach wie vor die Impfstoffmengenbegrenzung sowie die sich ständig ändernden Handlungsempfehlungen. Das ist auch dem Minister bekannt und ich werde nicht müde, das im Namen der Hausärztinnen und Hausärzte auch immer wieder zu betonen. Was wir brauchen sind Impfstoff und pragmatische Lösungen!"

Zum Ministerschreiben vom 16. Dezember